Frühwarnsystem für SAP Onapsis-Integration macht Microsoft Sentinel zur SAP-Sicherheitszentrale

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Mit der Integration von Onapsis Defend in die Microsoft-Sentinel-Lösung für SAP wollen beide Profis ein zentrales Frühwarn- und Monitoring-System für geschäftskritische SAP-Umgebungen schaffen. Vor allem SOC-Teams erhalten dadurch durchgängige Transparenz.

Onapsis und Microsoft bündeln ihre Kräfte, indem sie ein integriertes SAP-Sicherheitsmonitoring für schnellere SOC-Reaktionen zur Verfügung stellen. Dieses soll mehr Überblick und schnelles Handeln ermöglichen.(Bild: ©  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Onapsis und Microsoft bündeln ihre Kräfte, indem sie ein integriertes SAP-Sicherheitsmonitoring für schnellere SOC-Reaktionen zur Verfügung stellen. Dieses soll mehr Überblick und schnelles Handeln ermöglichen.
(Bild: © Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Onapsis und Microsoft bündeln ihre Kräfte für ein End-to-End-Monitoring der SAP-Sicherheit. Der Cybersicherheitsanbieter Onapsis integriert sein Flaggschiff für Threat Monitoring, Onapsis Defend, in die Microsoft-Sentinel-Lösung für SAP, die auf der KI-gestützten, cloudnativen SIEM-Plattform von Microsoft basiert. Damit erhalten Security Operations Center einen zentralen Überblick sowie Funktionen zur Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen bei SAP-bezogenen Sicherheitsereignissen.

SOC-Teams sehen sich in der Regel mit einer erheblichen Informationslücke konfrontiert, wenn es um die Aktivitäten in ihren unternehmenskritischen SAP-Landschaften geht. Diese dienen Unternehmen in der Regel als grundlegende Systeme für die Dokumentation.

Diese Lücke umfasst die Identifizierung von SAP-Bedrohungen, die Erkennung von SAP-spezifischen Exploits und Zero-Day-Aktivitäten, verdächtiges Benutzer- oder Insider-Verhalten, das Herunterladen sensibler Daten oder Verstöße gegen Sicherheitsrichtlinien. Die neue Integration bietet Unternehmen laut Anbieter ein umfassendes Frühwarnsystem mit proprietären Regeln zur Erkennung von Exploits für geschäftskritische SAP-Anwendungen, sodass die Sicherheits-Teams Exploit-Angriffe auf gefährdete SAP-Systeme erkennen können, noch bevor Patches veröffentlicht werden.

„Die Zusammenarbeit ermöglicht die direkte Einbindung des von SAP empfohlenen Threat Monitoring von Onapsis in die Microsoft-Sentinel-Lösung für SAP“, so Sadik Al-Abdulla, Chief Product Officer bei Onapsis. „Durch die Zusammenführung der kontextbezogenen Kenntnisse von Onapsis mit der Microsoft-Sentinel-Lösung für SAP können Unternehmen SAP-Bedrohungen schneller untersuchen und darauf reagieren, strenge Meldepflichten zuverlässig erfüllen und ihre Sicherheitslage sowohl in lokalen als auch in Cloud- und „Rise with SAP“-Umgebungen stärken.“

Die wichtigsten Vorteile der Integration

Einer der großen Vorteile ist die spezialisierte Erkennung von Exploits und Zero-Day-Angriffen. Die Microsoft-Sentinel-Lösung für SAP bietet erweiterten Schutz vor Exploits vor der Veröffentlichung von Patches sowie Frühwarnmeldungen vor Cyberangriffen, ergänzt durch Bedrohungsinformationen der Onapsis Research Labs und ihres globalen SAP Threat Intelligence Networks. Die Partnerschaft erweitert die nativen Funktionen von Microsoft Sentinel für SAP um spezialisierte Erkenntnisse des erfahrenen Forschungsteams.

Warnmeldungen speziell für SOCs

SAP-Ereignisse werden durch detaillierte Erläuterungen, Empfehlungen zur Risikominderung und Anomalie-Bewertungen der SAP-Cybersicherheitsexperten der Onapsis Research Labs ergänzt, um die Prüfung zu beschleunigen.

KI-gestützte Sicherheitsinformationen

Die Microsoft-Sentinel-Lösung für SAP und die KI-Funktionen von Microsoft-Security-Copilot bieten in Kombination mit den Sicherheitsinformationen und Bedrohungsdaten von Onapsis eine präzise Erkennung komplexer Angriffe, die das jeweilige SAP-System und ihre Umgebung betreffen.

Mit der SAP-Bedrohungs- und Exploit-Erkennung von Onapsis können Unternehmen Sicherheitsereignisse an die Microsoft-Sentinel-Lösung für SAP übermitteln, um sie mit weiteren Unternehmensereignissen zu verknüpfen. So lassen sich Vorfälle effizienter bearbeiten und Reaktionszeiten verkürzen, da die Bedrohungslage in der Microsoft Unified SecOps Platform einheitlich dargestellt wird.

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