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Die Metrik
Daher kommt der Leistungseinheit als Bezugsbasis große Bedeutung zu. Da jeder Anbieter seine eigenen oder gar keine Leistungs-Angaben macht, muss eine vergleichbare Metrik verwendet werden. Dazu wird die Anzahl Rechenkerne mit der Frequenz multipliziert und ergibt den Server-Leistungs-Wert (SLW).
Dann wird die Memory-Größe in Megabyte hinzu addiert und ergibt den SLWR (SLW = Core-Anzahl mal Frequenz plus RAM). Wegen der sehr großen Zahlen ist es besser, sie umzurechnen in kSh (kiloSLWRStunden). So entsteht damit eine für alle Bieter vergleichbare Bezugsbasis (siehe: Abbildung klein und Galerie-Bild 1, auch zum Download unten).

Von jedem Provider sind hier die kleinsten und die größten Einheiten der Berechnung zugrunde gelegt, um die ganze Preisspanne einzufangen. Allzu groß sind die Unterschiede nicht, wenn man von dem Ausreißer bei E absieht. Daran ist erkennbar, dass dieser Provider für kleine Cloud-Kunden kaum in Frage kommt, bei großen dafür aber besonders günstig ist.
Der Preisrahmen
Aufschlussreich ist die vorletzte Zeile mit dem Vergleichspreis für eine kSh (=1.000 SLWR-Stunden). Die Preise bewegen sich meistenteils zwischen 0,02 und 0,3 Euro pro kSh. Das ist zwar eine Spreizung um das Fünfzehnfache, doch gibt es eine mittlere Preisbandbreite die von 0,05 bis 0,1 Euro reicht.
Ein Anbieter betreibt sogar einen Spotmarkt, auf dem sich die Preise deutlich niedriger einpendeln, was aber für die Grundlast bei größeren und stabilen Rechenzentren wohl kaum in Frage kommt.
Richtig interessant wird es, wenn man nun diese Angebote gegen das eigenbetriebene Data Center rechnet. In Tabelle 2 (siehe: Bildergalerie) ist die Struktur eines mittelgroßen Rechenzentrums gezeigt, das bei 300 Servern etwa 3 Millionen Euro Jahreskosten verursacht.
weiter mit: Dazu ein Beispiel
Artikelfiles und Artikellinks
Datei: Tabelle 3.pdf
Datei: Tabelle 1.pdf
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