Studie: Application Lifecycle Management als Treiber für Innovationen Mit Application Lifecycle Management Entwicklungskosten und Management-Aufwand senken

Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

Laut einer von Microsoft unterstützten Studie der Universität Erlangen-Nürnberg soll Application Lifecycle Management (ALM) für erhebliche Kosteneinsparungen sorgen können.

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Die Universität Erlangen-Nürnberg hat aktuell eine Studie zum Thema Application Lifecycle Management (ALM) veröffentlicht. In der von Microsoft finanziell unterstützten Untersuchung wurden im Frühjahr 2010 eine Reihe von Experten aus verschiedenen Branchen interviewt.

Die Studie betrachtet aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen für ALM und unterstreicht die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Perspektive für Entwicklung und Betrieb von Software. Laut Untersuchung kann eine effiziente Entwicklung qualitativ hochwertiger Anwendungen zu erheblichen Kosteneinsparungen führen und helfen, auf verkürzte Produkt- und Anwendungslebenszyklen zu reagieren. Dadurch lassen sich für Unternehmen Wettbewerbsvorteile erreichen, so Microsoft.

Laut Microsoft lassen sich aus der Befragung von IT-Managern in den Unternehmen drei Thesen ableiten:

  • ALM hilft durch seine ganzheitliche Perspektive und integrierte Herangehensweise, auf aktuelle Trends und Potenziale in der Softwareentwicklung besser zu reagieren.
  • Die Professionalisierung des ALMs hilft, bessere Produkte und Dienstleistungen in schnelleren Zyklen zu entwickeln.
  • IT als Enabler von Businessentscheidungen und Innovationen erfordert ein professionelles ALM.

Richtig eingesetztes ALM fungiert laut Microsoft als Treiber von Innovationen. So lassen sich Anforderungen damit erkennen und durch passgenaue Anwendungen lösen. Dadurch können Entwicklungskosten gesenkt und der Management-Aufwand reduziert werden.

„Als Strategie kann ALM dabei helfen, aktuelle Entwicklungen bei der Erstellung von Anwendungen besser aufzugreifen und zu bewältigen“, sagt Studienleiter Professor Michael Amberg vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik 3 an der Universität Erlangen-Nürnberg. „Auf operativer Ebene ist es dabei wichtig, den Software-Prozess unternehmensspezifisch abbilden und eine gemeinsame Datenbasis bereitstellen zu können. Ein detailliertes Wissen über den Lebenszyklus der Software hilft signifikant, die Qualität zu erhöhen.“

Die vollständige Studie steht bei der Universität Erlangen-Nürnberg zum Download bereit.

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