Mit Teams 2.0 bietet Microsoft eine neue Version seiner Teams-Umgebung an. Zu den wichtigen Neuerungen gehören mehr Geschwindigkeit, weniger RAM-Verbrauch und die Möglichkeit sich mit mehreren Organisationen verbinden zu können. Wir gehen in diesem Beitrag auf die Neuerungen genauer ein.
Eine wesentliche Neuerung in Teams 2.0 ist die Unterstützung einer nahtlosen kunden- und kontenübergreifenden Kommunikation und Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg.
(Bild: Robert Kneschke - stock.adobe.com)
Der neue Teams-2.0-Client verspricht viele Neuerungen, von denen Anwender profitieren soll. Microsoft bezeichnet die neue Version aus als „New Teams“ und den bisherigen als „Classic Teams“. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört sicher die generell höhere Geschwindigkeit des Clients und der geringere RAM-Verbrauch. Laut Microsoft kommen diese Verbesserungen durch die Verwendung des React-Frameworks, das für die Entwicklung des neuen Clients verwendet wurde und von der Verwendung von Edge WebView2 als Host.
Ebenfalls neu ist die Integration von Copilot. Die KI kann dabei helfen lange Unterhaltungen zusammenzufassen und die wichtigsten Informationen zu extrahieren. Außerdem kann Copilot auf Informationen aus anderen Bereichen zugreifen, wie Kalender, Transkriptionen, Dokumente oder Notizen und in einem Chat Fragen beantworten oder Text erstellen. Copilot wird dazu als eigener Chat-Partner in den Client eingebunden. Derzeit ist Copliot allerdings nicht in Europa verfügbar.
New Teams – schneller Start und geringerer Ressourcenverbrauch
Microsoft gibt dazu an, dass der Client nur noch die Hälfte an Arbeitsspeicher braucht, dafür aber doppelt so schnell startet und sich mit Meetings verbinden kann. Dazu kommt jetzt die Möglichkeit, sich an mehreren Organisationen gleichzeitig anmelden zu können. Das ständige Ab- und Anmelden gehört damit der Vergangenheit an. Die Verbesserungen gelten nicht nur für Windows, sondern auch für den New-Teams-Client in macOS.
Sobald der neue Client auf einem Computer zur Verfügung steht, lässt sich die neue Ansicht der Aktivierung der Option „Das neue Teams“ oben links aktivieren. Dadurch ändert sich die Ansicht zum neuen Teams-Client. Anwender können bei der Umstellung genau da weiterarbeiten, wo sie die Umstellung zum neuen Client aktiviert haben. Es gehen bei der Umstellung keinerlei Daten verloren und die Anpassung dauert nur wenige Sekunden.
Eine Zeitlang ist über diesen Weg auch das Deaktivieren des neuen Clients möglich. Bis wann Microsoft das Umschalten zum „Classic Team“ noch erlaubt, ist aktuell noch nicht klar. Allerdings hat Microsoft bereits angekündigt, dass es für das Classic Team keine neuen Funktionen und Updates mehr geben wird. Alle neuen Funktionen und Verbesserungen fließen vor allem in den New Teams-Client ein.
Microsoft plant aktuell die Umstellung der Clients bis spätestens Ende des Jahres 2023. Sobald ein Client die neue Version nutzen darf, steht die Ausschaltfläche dafür oben links zur Verfügung. Eine Migration zum neuen Client ist daher nicht notwendig. Sobald Microsoft den New-Teams-Client zur Verfügung stellt, steht die Option zum Umschalten im oberen Bereich zur Verfügung.
Einheitliches Bedienkonzept und arbeiten in mehreren Organisationen
Das Anmelden an mehreren Organisationen erfolgt oben rechts über das Profilbild. Hier ist die aktuelle Anmeldung zu sehen und es steht die Möglichkeit zur Verfügung, sich an weiteren Konten anzumelden. Dabei kann New Teams die Echtzeitbenachrichtigungen für alle Clients anzeigen, sodass Benutzer nichts mehr verpassen. Das Design der neuen Version passt sich an die aktuellen Fluent-Designs von Microsoft an, das auch in anderen Anwendungen und in Windows 11 Einsatz finden. Das soll ein einheitliches Bedienkonzept ermöglichen.
In den Einstellungen des Teams-Clients stehen in Zukunft noch mehr Optionen zur Verfügung, um die Oberfläche an die eigenen Anforderungen umzustellen. Ebenfalls neu ist die verbesserte Sortierung der Kanäle. Neue Informationen stehen oben, um Nachrichten aus älteren Kanälen zu lesen, können Anwender nach unten scrollen.
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Besprechungen besser planen: Die Meet-App
Mit der neuen Meet-App, im deutschen Client als „Besprechen“ zu finden, lassen sich in der neuen Version Besprechungen und Meetings besser organisieren. Im deutschen Client steht nach dem Start von „Besprechen“ im oberen Bereich „Treffen“. Hier scheint sich Microsoft noch nicht ganz klar darüber, wie die neue App genau bezeichnet werden soll. Wenn die Besprechen-/Meet-App nicht auf der linken Seite angezeigt wird, lässt sie sich über das Menü mit den drei Punkten links unten einblenden.
Die wichtigste Aufgabe der App besteht darin, einen Überblick zu den nächsten anstehenden Meetings zu geben. Darüber hinaus zeigt die App auch die aktuellsten Meetings aus der Vergangenheit ein. Dadurch haben Anwender immer einen Überblick über die letzten vergangenen Meetings und die nächsten anstehenden. Außerdem sind hier die Teilnehmer der Meetings zu sehen, Aufzeichnungen, geteilte Dokumente und weitere Informationen, die Anwendern dabei helfen die Arbeit mit Teams besser zu organisieren. Meetings lassen sich mit der Meet-App besser vorbereiten und nacharbeiten.
Stand: 08.12.2025
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