Report von Tenable zeigt Widerstände auf Mangelndes Security-Fachwissen gefährdet Cloud-Expansion

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Tenable, Spezialist für Exposure Management, sieht auf Basis der Ergebnisse eines aktuellen Reports die Cloud-Expansion oftmals durch mangelndes Security-Know-how gefährdet. So war im vergangenen Jahr bereits jedes dritte Unternehmen von drei bis vier Cloud-Breaches betroffen.

Ein aktueller Tenable-Report unterstreicht die Bedeutung von Security-Know-how für die Cloud-Expansion.(Bild:  Tung Nguyen /  Pixabay)
Ein aktueller Tenable-Report unterstreicht die Bedeutung von Security-Know-how für die Cloud-Expansion.
(Bild: Tung Nguyen / Pixabay)

Laut des Reports mit dem Titel „2024 Cloud Security Outlook: Navigating Barriers and Setting Priorities“ planen die meisten IT-Manager (97 %) eine Erweiterung ihrer Cloud-Umgebungen im kommenden Jahr. Allerdings stößt dieses Vorhaben mitunter auf erhebliche Widerstände: Mehr als ein Drittel (39 %) der befragten Cloud-Security-Verantwortlichen nannte etwa mangelndes Fachwissen als Hindernis bei der Implementierung neuer Cloud-Security-Lösungen. 28 Prozent sind zudem der Meinung, dass eines der größten Risiken für ihre Cloud-Infrastruktur außerhalb ihres Unternehmens liegt – nämlich bei Drittanbietern.

Tenable sieht auf Grundlage der Ergebnisse des Reports zwar eine zunehmende Akzeptanz der Cloud, verzeichnet aber auch sowohl interne als auch externe ernsthafte Sicherheitsherausforderungen für Unternehmen. „In der heutigen digitalen Landschaft stürzen sich Unternehmen geradezu auf Cloud-Technologien – bei der Fülle an Vorteilen kein Wunder. Unsere jüngsten Ergebnisse zeigen jedoch, dass sage und schreibe 99 Prozent der Unternehmen derzeit mit mangelndem Know-how im Bereich Cloud Infrastructure Security zu kämpfen haben“, erklärt Bernard Montel, EMEA Technical Director und Security Strategist von Tenable.

Trend geht zur Cloud-Expansion

Der Experte sieht unter IT-Verantwortlichen einen klaren Trend zur Cloud-Expansion. Allerdings warnt er, dass Unternehmen angesichts der alarmierenden Häufigkeit von Breaches und identifizierter Risiken gut beraten seien, verstärkt in Schulungen und Ressourcen zu investieren. „Qualifikationslücken zu schließen ist entscheidend, wenn es darum geht, die Cloud-Sicherheit zu verbessern und mit der dynamischen Bedrohungslandschaft Schritt zu halten“, verdeutlicht Montel.

Dies unterstreichen auch die Ergebnisse des Reports: Demnach war beinahe jedes dritte deutsche Unternehmen (32 %) allein im vergangenen Jahr von drei bis vier Cloud-Breaches betroffen. Tenable sieht darin ein dringendes Argument für Unternehmen, ihre Cloud-Security auf ein robustes Fundament zu stellen. Zudem empfehlen sich Investitionen in das nötige Know-how, um digitale Assets effektiv zu schützen. Dies gilt insbesondere, da zumal IT-Manager ihre Infrastruktur erweitern und mehr Assets in die Cloud verlagern.

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