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Enterprise-Search: wie Semantik bei der Bewältigung großer Datenvolumina helfen kann

Management by Search - Big Data im Griff

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Um aus allen Datenquellen die relevanten Ergebnisse finden zu können, versehen Suchmaschinen die dort enthaltenen Begriffe mit entsprechenden Anmerkungen. Für solche sogenannten Annotationen werden häufig Mechanismen des Textminings eingesetzt, um Inhalte korrekt zu analysieren und mit den entsprechenden Begriffen aus der Wissensbasis zu verbinden. Aktuelle Algorithmen erreichen hier eine Genauigkeit von mehr als 90 Prozent. Von der Qualität dieses Annotators hängen die Korrektheit und die Trefferquote der semantischen Suchmaschine wesentlich ab.

Semantik wird heute aber nicht mehr nur von Enterprise Search-Anwendungen genutzt. Auch klassische Suchmaschinen wie Google oder Yahoo, die ursprünglich eingegebene Wörter nur als Keywords ohne textlichen Zusammenhang berücksichtigt hatten, integrieren immer mehr semantische Funktionen.

Aus Datenschutzgründen dürfen sie aber nur begrenzt auf historische Suchanfragen oder andere Aktivitäten zugreifen. Da sie weitere Anwendungen wie E-Mail, Chat oder auch App Stores anbieten, könnten sie sonst leicht ein umfassendes Persönlichkeitsprofil anlegen. Daher suchen Maschinen weiterhin vorwiegend nach den eingegebenen Wörtern sowie anderen Kriterien wie Verlinkung, Klickrate oder Häufigkeit von Zitaten. Außerdem geben Keyword-Maschinen nur eine Linkliste aus.

Individuelle Anpassungen

Die beste Suchanwendung bringt keinen Mehrwert für die Anwender, wenn zwar alle relevanten Ergebnisse angezeigt werden, aber die Orientierung in der Trefferliste schwierig ist. Intelligente Suchmaschinen wie Mindbreeze gehen hier einen Schritt weiter. Sie unterstützen die User, da sie Ergebnisse mittels Suchreiter bereits nach Rubriken vorsortiert anzeigen.

Je nach Abteilung oder Anwendungsfall können die Suchreiter/Rubriken individuell angepasst werden, denn die Personalabteilung sucht nach anderen Begriffen und in anderen Bereichen als der Verkauf. Damit findet jeder Mitarbeiter „seine“ relevanten Informationen unabhängig, wo (Datenbank, Cloud, E-Mail-Archiv) diese ursprünglich gespeichert wurden, vorausgesetzt er besitzt die entsprechenden Zugriffsrechte dafür.

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