FIS KORDOBA startet durch in die Linux-Welt

Linux als Alternative zum klassischen Mainframe-Ansatz bei Banken-Standardsoftware

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Linux als Business Case

Die vielleicht entscheidende Stärke von Linux liegt in der Quelloffenheit und der großen Community, die für eine rasante Dynamik bei der professionellen Weiterentwicklung der Software sorgt. Linux ist eine relativ junge und zukunftsoffene Technologie, die aber mit großen, auch im Bankenbereich bereits bestens verankerten Anbietern wie SUSE Linux oder Red Hat ausgereifte Lösungen sowie zahlreiche Business Cases hervorgebracht hat. Der Open-Source-Ansatz erlaubt zudem die Einbindung günstiger Drittlösungen und verschafft Banken eine relativ große Auswahl an Betriebssystemen, für die sie sich im Einklang mit ihren Geschäftszielen und ihrer Sicherheitspolicy entscheiden können.

ASP-Services mit Linux noch attraktiver

Die Wirtschaftlichkeit der Kernbankenanwendung hat für 96 Prozent der Banken hohe Priorität (Quelle: PAC-Studie 2010), woraus gegenwärtig zwei Trends resultieren: Zum einen sind ASP-Services heute attraktiver denn je, da sich durch Standardisierung die Betriebskosten senken lassen, während sich die Bank zweitens auf ihre geschäftlichen Herausforderungen konzentrieren kann. Zum anderen gehört der Standardsoftware die Zukunft: Bereits ein Drittel der Banken nutzt ausschließlich Standardsoftware, während so gut wie keine Bank mehr ausschließlich auf proprietäre Lösungen setzt. Was Linux so interessant macht, ist die optimale Unterstützung dieser beiden Markttendenzen.

Mit Virtualisierung, 64-Bit-Technologie und einer hohen Skalierbarkeit macht Linux den ASP-Betrieb noch einmal deutlich günstiger. Gleichzeitig ermöglicht Linux als Open-Source-Betriebssystem die Ablauffähigkeit einer Vielzahl an Applikationen und ist mit seinem hohen Innovationstempo und den flexiblen Customizing-Optionen eine Standardsoftware mit Zukunft.

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