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Kunde im Mittelpunkt
Dass dagegen lediglich acht Prozent auf ITK-gestützte Prozesse verzichten, ist vor allem der hohen Popularität von E-Mail-Programmen (80 Prozent nutzen diese), Buchhaltungssoftware (70 Prozent) und Security-Lösungen (64 Prozent) geschuldet. Andere Lösungen dagegen – beispielsweise für Videokonferenzen oder Wissenmanagement-Datenbanken – sind deutlich weniger populär. Ausgaben für Prozessunterstützung durch ITK werden vor allem getätigt, um Reaktionszeiten gegenüber Kunden zu verringern, weniger ablaufbedingten Fehlern ausgesetzt zu sein oder Betriebskosten zu reduzieren.
Auch im Bereich „Mobiles Arbeiten“ eröffnen sich Dienstleistern gemäß den Studienautoren Möglichkeiten. Denn die mobile Arbeitsmöglichkeit sei ein „Wachstumsthema“. Während jeder zweite Mittelständler Smartphones nutzt und zwei Drittel Notebooks einsetzen, sind Tablets noch wenig in Gebrauch.
Mobile-Device-Sicherheit im Fokus
Am stärksten treibt die Unternehmer die Sorge um die Sicherheit an, wo auch die höchsten Ausgaben getätigt werden, wohingegen beispielsweise die Integration der Devices in bestehende TK-Anlagen lediglich 23 Prozent durchgeführt haben. Umsatztreiber beziehungsweise zugkräftige Argumente für eine Nutzung sind hier die effizientere Kommunikation, die Beschleunigung des Informationsflusses und eine mögliche schnellere Reaktion gegenüber Geschäftspartnern.
Denn letztlich geht es den mittelständischen Betrieben in allererster Linie darum, ihren Umsatz zu steigern. Die Cloud-Nutzung, ITK-Anwendungen und -Geräte, mobiles Arbeiten und Online-Vermarktungs-Strategien sind nur das Mittel zum Zweck. Wenn dieser in Frage gestellt wird (siehe Kasten), müssen IT-Dienstleister die passenden Argumente gegen die Zweifel parat haben. □
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