Mit Eclipse lassen sich Java-Projekte entwickeln und verwalten. Hierzu zählen das Exportieren und Importieren ebenso wie das Wiederherstellen von versehentlich gelöschten Ressourcen. Der folgende Beitrag zeigt die Möglichkeiten.
Das Exportieren und Importieren ist ein nicht unwesentlicher Aspekt bei der Verwendung von Eclipse.
Über das Kontextmenü von Projekten im Package Explorer lassen sich Projekte in Eclipse exportieren und importieren.
(Bild: Joos / Eclipse)
Um Projekte und deren aktuellen Zustand optimal zu sichern, bietet es sich an, diese zu exportieren. Die exportierten Projektdateien lassen sich auch jederzeit wieder importieren oder verschicken. Eclipse bietet Werkzeuge, die beim Exportieren und Importieren helfen. Auch das Wiederherstellen von Ressourcen ist mit Eclipse möglich.
Eclipse bietet hierfür Assistenten an, die Schritt für Schritt durch die Vorgänge führen. Durch das Exportieren oder Importieren von Projekten ist es auch möglich, Projekte mit anderen Entwicklern auszutauschen, zum Beispiel per Mail oder auf anderen Wegen. Das Wiederherstellen von Ressourcen funktioniert auch, wenn Entwickler mit einer Quellcode-Verwaltung wie Git arbeiten.
Java-Projekte in Eclipse exportieren
Java-Projekte können in Eclipse nicht einfach durch das Kopieren von Verzeichnissen gesichert oder exportiert werden. Auch das Importieren ist auf diesem Weg eher umständlich. Eclipse bietet dazu aber Assistenten an, die bei den Vorgängen helfen und das Exportieren und Importieren deutlich vereinfachen.
Um ein Java-Projekt in Eclipse zu exportieren besteht der einfachste Weg darin, in Eclipse mit der rechten Maustaste auf das Projekt oder auf einen leeren Bereich des Package Explorers zu klicken. Soll der Assistent mehrere Projekte oder alle Projekte gleichzeitig sichern spielt es keine Rolle, welches Projekt angeklickt wird. Im Assistenten lassen sich später auch mehrere Projekte auf einmal in ein Archiv exportieren.
Auswählen der Optionen zum Exportieren von Projekten.
(Bild: Joos / Eclipse)
Über den Menüpunkt „Export“ öffnet sich ein Fenster, mit dem der Export beginnt. Über „General“ stehen Optionen zur Verfügung, wie Eclipse das Projekt exportieren soll. Einfach ist hier der Weg über die Option „Archive File“. Der Vorteil dabei besteht darin, dass das Archiv sehr flexibel einsetzbar ist.
Auf der nächsten Seite des Assistenten zeigt Eclipse alle Projekte an. Hier wird das Projekt ausgewählt, das Eclipse exportieren soll. Natürlich können hier auch mehrere Projekte parallel archiviert werden. Über den Assistenten können Verzeichnisse wie „bin“ auch deaktiviert werden, da diese für den Export meistens nicht notwendig sind.
Im Feld „To archive file“ ist steuerbar in welches Verzeichnis das Archiv exportiert werden soll. Bei „Options“ kann festgelegt werden, ob Eclipse ein ZIP-Archiv oder ein TAR-Archiv erstellen soll. Standardmäßig fasst Eclipse die ausgewählten Ressourcen zusammen und exportiert sie mit ihren untergeordneten Dateien.
Im Fenster sind die Ressourcen zu sehen, die Eclipse exportiert. Über das Setzen von Haken bei den Checkboxen kann festgelegt werden, welche Bereiche eines Projektes Eclipse exportieren soll. Die Option „Create directory structure for files“ steuert wie Eclipse Verzeichnisse für die Ressourcen des Projektes in der ZIP-Datei anlegt.
Standardmäßig komprimiert der Assistent die Daten auch. Ist das nicht gewünscht, muss der Haken bei „Compress the contents of the file“ entfernt werden. Soll der Assistent auch die verknüpften (linked) Ressourcen exportieren, ist der Haken bei „Resolve and export linked resources“ hilfreich.
Im Archiv erstellt Eclipse ein neues Verzeichnis mit dem Namen des Projektes. Innerhalb des Verzeichnisses sind die einzelnen Ressourcen und Dateien des Projektes zu finden. Das Archiv kann natürlich auch außerhalb von Eclipse genutzt werden.
Daten aus Archiven importieren
Importieren von exportierten Projekten in Eclipse.
(Bild: Joos / Eclipse)
Die exportierten Archive können über einen Import-Assistenten in Eclipse auch wieder in vorhandene Projekte integriert werden. Auch hier startet der Assistent wieder über das Kontextmenü. Durch die Auswahl von „Import“ öffnet sich wieder ein Fenster mit verschiedenen Optionen zum Importieren der Daten.
Um bestehende Projektdaten zu importieren, ist die Option „Existing Projects into Workspace“ unterhalb des Menüpunktes „General“ sinnvoll. Hierüber können komplette Projekte aus einem Eclipse-Export in Eclipse eingebunden werden.
Auswählen der Import-Optionen für ein Projekt.
(Bild: Joos / Eclipse)
Auf der nächsten Seite kann die ZIP-Datei bei „Select archive file“ ausgewählt werden, aus welcher der Assistent die Daten importieren soll. Danach startet mit „Finish“ der Vorgang zum Importieren. Eclipse extrahiert das Verzeichnis und integriert das in der ZIP-Datei gesicherte Projekte. Allerdings können über diesen Weg keine Projekte importiert werden, die aktuell in Eclipse bereits vorhanden sind.
Stand: 08.12.2025
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Ressourcen in Eclipse wiederherstellen
Wiederherstellen von Dateien und Ressourcen in Eclipse.
(Bild: Joos / Eclipse)
Vorher gelöschte Ressourcen aus einem Projekt lassen sich mit Bordmitteln wiederherstellen. Der Vorgang startet über das Kontextmenü auf das Projekt im Package Explorer durch die Auswahl von „Restore form Local History“. Liegen in Eclipse Daten vor, welche die IDE wiederherstellen kann, zeigt der Assistent diese an.
Die Wiederherstellung der lokalen Daten ist teilweise auch dann möglich, wenn Entwickler mit Git oder einem anderen Tool zur Sourcecode-Verwaltung arbeiten. Funktioniert die Wiederherstellung auf diesem Weg nicht, können unter Umständen Wiederherstellungstools wie Recuva oder TestDisk die Dateien von der verwendeten Festplatte wiederherstellen.
Das Wiederherstellen von versehentlich gelöschten Dateien zeigt, wie wichtig ein regelmäßiger Export eines Projektes in Eclipse ist. Im erstellten Archiv sind auch die jeweiligen Dateien zu finden und lassen sich sehr viel leichter herstellen, als über komplexe Tools zur Sourcecode-Verwaltung. Das regelmäßige Exportieren eines ganzen Projektes kann einiges an Arbeit ersparen, wenn gelöschte oder versehentlich veränderte Dateien wiederhergestellt werden sollen.