Podcast: Digitale Landesverteidigung in der Cyber-Reserve IT-Sicherheit zwischen Hoodie, Anzug und Uniform

Von Elke Witmer-Goßner 2 min Lesedauer

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In der neuen Folge von CLOUD ON AIR spricht IT-Sicherheitsexperte und Reserveoffizier Ben Wetter über seine Rolle als Cyber-Reservist der Bundeswehr – und warum dieses Engagement auch für Unternehmen hochrelevant ist.

In dieser Folge von CLOUD ON AIR erfahren Sie, wie die Bundeswehr zivile IT-Kompetenz für die digitale Verteidigung nutzt – und wie Unternehmen durch Kooperation, Engagement und Wissensaustausch sicherer und resilienter werden.(Bild:  Vogel IT-Medien GmbH / Ben Wetter)
In dieser Folge von CLOUD ON AIR erfahren Sie, wie die Bundeswehr zivile IT-Kompetenz für die digitale Verteidigung nutzt – und wie Unternehmen durch Kooperation, Engagement und Wissensaustausch sicherer und resilienter werden.
(Bild: Vogel IT-Medien GmbH / Ben Wetter)

Angesichts wachsender Cyberbedrohungen durch Ransomware, hybride Angriffe und staatlich gesteuerte Operationen gewinnt ein bisher wenig beachteter Akteur an Bedeutung: die Cyber-Reserve der Bundeswehr. Zivile IT-Expertinnen und -Experten, die sich freiwillig und nebenberuflich für die digitale Verteidigung Deutschlands engagieren, stehen im Mittelpunkt der aktuellen Podcast-Folge von CLOUD ON AIR.

Zu Gast ist Ben Wetter, IT-Sicherheitsexperte aus der Wirtschaft und seit 2020 Reserveoffizier im Kommando Cyber- und Informationsraum. Er erklärt, wie die Bundeswehr gezielt auf die Expertise aus der Privatwirtschaft zurückgreift – und welche Chancen sich daraus auch für Unternehmen ergeben.

Vom Corona-Krisenstab zum Cyber-Offizier

Wetter berichtet im Gespräch, wie ihn die Corona-Pandemie zum freiwilligen Engagement beim Staat motivierte. Heute trägt er nicht nur Uniform, sondern übernimmt Verantwortung in militärischen Planungsstäben, bei NATO-Übungen und in realitätsnahen Cyber-Szenarien. Hier simulieren die Cyber-Reservisten Angriffe auf kritische Infrastrukturen, leiten Sicherheitsoperationen und trainieren unter Echtzeitbedingungen. „Wer in der Cyber-Bundesliga trainiert, bringt wertvolle Erfahrung zurück in die Firma“, sagt Wetter.

Vorteile für Unternehmen – und klare Empfehlungen für Führungskräfte

Ein zentrales Anliegen des Gesprächs: Warum Unternehmen das Engagement ihrer Mitarbeitenden in der Cyber-Reserve unterstützen sollten. Neben der Weiterbildung und Motivation der Mitarbeitenden spielen auch strategische Überlegungen eine Rolle. Viele der in der Bundeswehr eingesetzten Tools, Prozesse und Notfallstrukturen lassen sich in den zivilen Kontext übertragen.

Insofern sind Cyber-Reservisten Brückenbauer zwischen Militär und Wirtschaft. Für Unternehmen bedeutet das: Sie profitieren doppelt. Einerseits erhalten sie Mitarbeitende zurück, die mit neuen Kompetenzen, Netzwerken und aktueller Technologieerfahrung ausgestattet sind. Andererseits eröffnet sich ihnen ein praxisnaher Blick auf Sicherheitsstandards und Abwehrstrategien der obersten Liga.

Unser Gast bei CLOUD ON AIR, Folge 14
Ben Wetter, Gründer und Vorstand der Cyber-Reservistenarbeitsgemeinschaft Hamburg und Geschäftsführer der BW Acht Cyber Security GmbH, kombiniert militärische Planungsmethoden mit betriebswirtschaftlicher Resilienz. Als Oberstleutnant der Reserve und IT-Sicherheitsexperte unterstützt er Unternehmen und Organisationen dabei, sich auf digitale Krisensituationen professionell vorzubereiten und handlungsfähig zu bleiben.

Bildquelle: Ben Wetter

Was Unternehmen, CISOs und CIOs von der Cyber-Reserve lernen können und warum sich ein Blick über den Tellerrand lohnt. Jetzt reinhören in die neue Folge von CLOUD ON AIR: „Cyber-Reservisten: IT-Profis zwischen Hoodie und Uniform“ – direkt hier oder Ihr abonniert CLOUD ON AIR auf den Streaming-Plattformen von Spotify, Apple oder Amazon.

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