Quantenrechner im Abo-Modell IQM Quantum Computers stellt seinen Private-Cloud-Service vor

Quelle: Pressemitteilung IQM Quantum Computers 2 min Lesedauer

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IQM Quantum Computers stellt mit „IQM Resonance“ einen Cloud-Service vor, der Unternehmen und Forschungseinrichtungen einfachen Zugang zu den fortschrittlichen Quantensystemen von IQM bieten soll. Die Nutzer können so Quantenalgorithmen planen, entwickeln und deren Leistungsfähigkeit testen.

„IQM Radiance“ ist der bisher fortschrittlichste supraleitende Quantencomputer von IQM. Er beginnt bei 54 Qubits und kann auf 150 Qubits aufgerüstet werden. (Bild:  IQM Quantum Computers)
„IQM Radiance“ ist der bisher fortschrittlichste supraleitende Quantencomputer von IQM. Er beginnt bei 54 Qubits und kann auf 150 Qubits aufgerüstet werden.
(Bild: IQM Quantum Computers)

Mit IQM Resonance können Anwender aus einer Reihe von Konfigurationen wählen, darunter herkömmliche oder neuartige Quantum Processing Unit (QPU)-Topologien mit abstimmbaren Kopplern. Auf seinem 20-Qubit-Quantencomputer hat IQM kürzlich neue Bestwerte erreicht. Die Resonance-Cloud-Dienste werden von Quantencomputern in IQMs Rechenzentren in Espoo und München bereitgestellt.

Darüber hinaus wird IQM integrierte Angebote offerieren, wie direkten Support, kostenlose Schulungsunterlagen der IQM-Akademie und Anwendungs-Frameworks. Unternehmen und Forschungseinrichtungen erhalten auf Basis eines Jahres- oder Halbjahresabonnements ein Zeitfenster von einer Stunde wöchentlich, um ihre Quantenalgorithmen auszuführen.

Laut einer Studie von Hyperion Research gehen 50 Prozent der Anbieter von Quantum Computing davon aus, dass die Cloud sich bis 2025 zur bevorzugten Zugangsmethode für Quantencomputer etablieren wird. Dabei sollen Cloud-Dienste die Hälfte der Umsätze mit Cloud Computing ausmachen. Mit der Einführung von IQM Resonance verfolgt IQM nach eigenen Angaben sein Ziel, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem Weg in die Quantenwelt zu unterstützen und ihnen die dafür benötigten Werkzeuge zur Verfügung zu stellen.

Zwei Ansätze, ein Ziel

Mikko Välimäki, Co-CEO bei IQM Quantum Computers, erläutert: „Wir sind begeistert, dass wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit diesem Service den Weg zum Quantenvorteil ebnen. Um dieses Ziel so schnell wie möglich zu erreichen, haben wir uns auf eine Reise mit zwei Architekturen für Quantencomputer begeben.“

Zum einen skaliere IQM Quantencomputer mit Standard-Quadratgitter-QPU-Topologie gemäß einem direkten technischen Ansatz. Sodann entwickele das Unternehmen Quantencomputer, die QPU-Topologien mit hoher Reichweite und Konnektivität sowie neuartige Rechenelemente nutzten. Der Grund: Praktische Anwendungen erforderten eine deutlich verbesserte Hardware-Effizienz.

IQM ist nicht der einzige Herstellen von Quantencomputer-Technik, der Anwendern den Zugang über die Cloud erlaubt – von IBM bis Quantinuum, von D-Wave bis AQT, AWS und Microsoft bieten die meisten ein Ausprobieren per Wolke. Max Haeberlein, Produktmanager für Cloud und Services bei IQM Quantum Computers, zeigt sich jedenfalls begeistert: „Der Dienst ist ab sofort verfügbar und wird dazu beitragen, das Verständnis der Nutzer für das Potenzial des Quantencomputing in praktischen Anwendungen zu vertiefen. Zu den vielversprechenden Einsatzbereichen gehören maschinelles Lernen, Cyber-Sicherheit, Routenoptimierung, Quantensensor-Simulation, chemische Forschung und die Entwicklung neuer Arzneimittel.“

IQM plant, den Cloud-Service bis zum dritten Quartal 2024 um neue Funktionen zu erweitern, die das Nutzererlebnis weiter verbessern sollen.

Über IQM Quantum Computers

IQM beschäftigt mehr als 280 Mitarbeiter, hat Büros in Espoo, Madrid, München, Paris, Singapur und Palo Alt und stellt tiefgekühlte Quantencomputer her. Diese sind vor allem für den Einsatz vor Ort in Supercomputing-Zentren und Forschungslaboren gedacht und bieten Kunden Zugriff auf seine eigene Hardware. Kommerziellen Kunden bietet IQM einen anwendungsspezifischen Co-Design-Ansatz.

Zu den Quantencomputern von IQM im kommerziellen Einsatz gehören Finnlands erster kommerzieller 50-Qubit-Quantencomputer bei VTT sowie der HPC-Quantenbeschleuniger des von IQM geführten Konsortiums „Q-Exa“ in Deutschland. Zudem werden IQM-Prozessoren im ersten Quantenbeschleuniger in Spanien eingesetzt werden.

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