CBAM-relevante Daten sammeln und analysieren IntegrityNext liefert Plattform für CO2-Grenzausgleichssystem der EU

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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IntegrityNext, Anbieter einer Cloud-Lösung für Nachhaltigkeitsmanagement in der Lieferkette, hat eine Plattform für das CO2-Grenzausgleichssystem der EU vorgestellt. Sie soll Unternehmen beim Sammeln und Analysieren relevanter Daten, der Kostenkalkulation und der Berichterstellung helfen.

IntegrityNext hilft mit einer neuen Plattform bei der Bewältigung der CBAM-Vorgaben der EU.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
IntegrityNext hilft mit einer neuen Plattform bei der Bewältigung der CBAM-Vorgaben der EU.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Das Kohlenstoffdioxid-Grenzausgleichsystem der EU („Carbon Border Adjustment Mechanism“, CBAM) betrifft alle Unternehmen, die CO2-intensive Waren aus dem EU-Ausland einführen. Bislang müssen sie quartalsweise über die Emissionen entsprechender Import Bericht erstatten. Ab 2026 wird dies um den Kauf von Zertifikaten zur Kompensation der Emissionen ergänzt.

Diese Regelung soll verhindern, dass Emissionen aus Kostengründen ins EU-Ausland verlagert werden oder lokale Produktionsstätten abwandern. CBAM ist seit Oktober letzten Jahres in Kraft und Teil des „Fit for 55“-Plans der Europäischen Union. Betroffen sind die Bereiche Stahl, Eisen, Aluminium, Düngemittel, Strom, Wasserstoff und Zement.

Alle CBAM-Vorgänge auf einer Plattform abwickeln

IntegrityNext hat nun eine Lösung vorgestellt, die Unternehmen nahtlos durch die Bürokratie des CBAM-Prozesses begleiten soll. Dazu werden zunächst die Zolldaten auf die Plattform hochgeladen. Dort wird automatisch identifiziert, welche Produkte CBAM-relevant sind. Im nächsten Schritt werden die Lieferanten ebenfalls automatisiert aufgefordert, die nötigen Produkt- und Emissionsdaten über ein CBAM-Assessment bereitzustellen. Auf dieser Grundlage erstellt die Plattform eine Kalkulation der nötigen Zertifikate und erstellt einen zu den Anforderungen der Behörden konformen XML-Report.

Alle Daten werden in einem Dashboard zusammengeführt, das verschiedene, auch individualisierbare Filteroptionen bietet. Auch Produktinformationen lassen sich anpassen oder konkretisieren. Das Dashboard schafft einen Überblick über zeitliche Entwicklungen, den CBAM-Status der Produkte und das Budget, das für den Emissionsausgleich allokiert werden muss. Unternehmen können auf diese Weise ihre Kosten schon jetzt vorausschauend planen und umständliche manuelle Prozesse vermeiden.

„CBAM ist ein weiterer Schritt hin zu einer EU-weiten Nachhaltigkeitsstrategie und unsere Lösung hilft Unternehmen dabei, die Anforderungen mit möglichst geringem Mehraufwand umzusetzen. So können diese Unternehmen nachhaltiger werden und zugleich auch im globalen Vergleich wettbewerbsfähig bleiben“, erklärt IntegrityNext-COO Nick Heine.

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