Toms Wochentipp: Experimentelle App verbindet lokale Dateien, Cloud und KI Google startet Windows-Suche mit eigenem Ansatz

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Google hat in Search Labs eine neue Such-App für Windows vorgestellt, die die gewohnte Windows-Suche ablösen soll.

Google baut ein Tool, das die Window-Suche ersetzen soll und gleichzeitigt die Google-Suche und Gemini auf den Desktop bringt.(Bild:  Joos - Google)
Google baut ein Tool, das die Window-Suche ersetzen soll und gleichzeitigt die Google-Suche und Gemini auf den Desktop bringt.
(Bild: Joos - Google)

Die Anwendung öffnet sich per Tastenkombination Alt + Leertaste und greift parallel auf mehrere Quellen zu. Neben den Dateien und installierten Programmen des Betriebssystems werden Google-Drive-Inhalte sowie das Web in die Ergebnisse einbezogen.

In die App ist Google Lens direkt eingebaut. Nutzer können einen Screenshot oder einen beliebigen Bildausschnitt auswählen und den Inhalt sofort durchsuchen. Damit lassen sich Texte übersetzen, Aufgaben lösen oder Zusatzinformationen zu einem Bild abrufen. Ergänzt wird die Funktion durch einen KI-Mode, der kontextbezogene Antworten erzeugt, weiterführende Fragen ermöglicht und Links zu zusätzlichen Quellen liefert. Die Suche verwandelt sich so in ein interaktives Werkzeug, das klassische Abfragen mit dialogorientierter KI kombiniert.

Aktuell läuft das Projekt ausschließlich in Search Labs, Googles Testumgebung für neue Suchtechnologien. Der Zugang ist beschränkt und in Europa derzeit nicht möglich. Hintergrund dürften regulatorische Auflagen im Zusammenhang mit datenintensiven und KI-gestützten Diensten sein. Ein Termin für eine reguläre Einführung oder für den Start in der EU wurde bisher nicht genannt.

Wettbewerb um die Standardsuche

Mit dem Schritt greift Google ein zentrales Element des Windows-Ökosystems an. Die Kombination aus klassischer Dateisuche, Webabfragen, Cloud-Anbindung und KI-gestützter Konversation könnte den Alltag unter Windows neu strukturieren. Entscheidend wird sein, ob die Anwendung über den experimentellen Status hinaus den Sprung in die breite Nutzung schafft und ob die regulatorischen Hürden in Europa überwunden werden.

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