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4. Klare, messbare Ziele definieren
Für den nachhaltigen Erfolg ist es wichtig, schon von Beginn an eine Vision und klare Ziele zu definieren, Key Performance Indicators (KPI) aufzustellen und kontinuierlich im Blick zu behalten. Dabei reicht es nicht, die KPIs anhand von Fanzahlen oder Blog Spots zu messen. KPIs sollten immer als Wirkungskette definiert werden: ausgehend von auslösenden Impulsen, über Faktoren wie Netzwerke, Verstärker (Meinungsbildner) bis hin zu ergebnisbezogenen Kennzahlen. Diese können dann zum Beispiel auf spezielle Kampagnen oder Aktionen adaptiert werden.
5. Anpassung des Unternehmens
Unternehmen sollten sich vorab überlegen, welchen Einfluss die Social-Media-Strategie auf ihr Unternehmen haben kann. Hat die Strategie eine stärkere Ausrichtung auf den Kunden, betrifft sie auch organisatorische Unternehmenseinheiten wie beispielsweise die Vertriebskanäle. So kann möglicherweise auch die bestehende Unternehmenskultur beeinflusst werden. Änderungen in Verantwortlichkeiten können zu neuen Rollen führen oder den Bedarf des Wissensaufbaus bei bestehenden Mitarbeitern. Social Media hat demnach eine transformatorische Komponente. Eine integrierte Vorgehensweise ist daher von großer Bedeutung, wenn es um den Erfolg von Social Media Projekten geht.
Außerdem spielt die Verknüpfung zwischen Unternehmensprozessen und -systemen für Social Media eine entscheidende Rolle: So kann sichergestellt werden, dass Erkenntnisse und Auswirkungen von Social Media Berücksichtigung finden. Schließlich muss das Unternehmen über ein System verfügen, das die Vielfalt von Informationen, die in Sozialen Netzwerken vorliegt, analysiert, bewertet und zum richtigen Zeitpunkt in der gewünschten Informationsdichte dem Mitarbeiter zur Verfügung steht. So können die Informationen zukünftig unter anderem im Vertrieb und in der Produktentwicklung genutzt werden.
Ein weiterer wichtiger und häufig vernachlässigter Aspekt bei einer neuen oder veränderten strategischen Ausrichtung ist die Unterstützung von Mitarbeitern und Kunden durch geeignete Change Management Aktivitäten. Diese können beispielsweise in Form von Kommunikation und Schulungen erfolgen. Am Ende sind die Systeme oder Tools Mittel zum Zweck.
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