Unternehmen in ganz Deutschland sehen sich mit herausfordernden Zeiten konfrontiert. Der Einzelhandel bildet dabei keine Ausnahme, denn er ist unter allen Branchen in Deutschland am stärksten von Existenzsorgen betroffen. Und auch im kommenden Jahr weisen die makroökonomischen Trends darauf hin, dass eine turbulente Zeit vor uns liegt.
In kaum einer Branche sind Innovationen wie Automatisierung oder virtuelle Realitäten so greifbar und nützlich wie im Einzelhandel – und hinter den Kulissen findet noch mehr technischer Umbruch statt.
(Bild: hakule - stock.adobe.com)
So wird der massive Anstieg der Energiepreise weiterhin Kaufkraft und Wachstum in Deutschland belasten. Die Hans-Böckler-Stiftung prognostiziert sogar, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im kommenden Jahr um jahresdurchschnittlich 1,0 Prozent schrumpfen wird. Dennoch bleibt der Einzelhandel ein wichtiger, lebendiger Sektor im Herzen unserer Volkswirtschaften.
Er ist auch der Ort, an dem wir einige der aufregendsten technischen Innovationen erleben – von virtuellen Shopping-Assistants und Self-Checkout-Technologien bis hin zu Augmented Reality. Doch während diese technischen Fortschritte für Schlagzeilen sorgen, vollzieht sich der Wandel im Einzelhandel auch hinter den Kulissen. Und genau in diesen subtilen, aber nicht weniger revolutionären Veränderungen des Einzelhandels, wird die Branche die nötige Widerstandsfähigkeit und Agilität finden, um gestärkt aus dieser schwierigen Zeit hervorzugehen.
Interne und externe Prozesse reibungslos gestalten
In schwierigen Zeiten ist es wichtiger denn je, smart zu arbeiten. Jeder Einzelhändler sollte darauf bedacht sein, seine Effizienz und Flexibilität zu steigern, damit er für alle Eventualitäten gewappnet ist. Doch das ist oft leichter gesagt als getan. Es gibt nur wenige Branchen, in denen die Prozesse so komplex sind wie im Einzelhandel – angefangen bei der Steuerung internationaler Lieferketten mit diversen Partnern bis hin zur Vernetzung verteilter globaler Teams an Hunderten von Standorten – auf der Ladenfläche, im Büro oder im Homeoffice. Für Einzelhändler sollte das Prüfen dieser Prozesse und die größere Anpassungsfähigkeit höchste Priorität haben.
Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist, die Prozesse zwischen internen Mitarbeitenden und externen Partnern möglichst reibungslos zu gestalten. Das Aufbrechen von Kommunikations- und Kollaborationssilos, sei es zwischen Vertriebs- und Marketingabteilungen oder zwischen einem Lieferanten und dem Beschaffungsteam, hilft allen Beteiligten dabei, effizienter zusammenzuarbeiten. Aus diesem Grund verlassen sich viele Einzelhändler nicht mehr auf veraltete Kommunikationstools wie E-Mail, sondern setzen stattdessen auf die Zusammenarbeit in einer digitalen Firmenzentrale über sogenannte Channels.
Channels sind eine Möglichkeit, Konversationen für diverse Themen, Projekte, Initiativen und vieles mehr zu organisieren, um die Zusammenarbeit innerhalb eines Unternehmens oder mit externen Partnern und Anbietern zu erleichtern. Zudem können in Channels Integrationen und maßgeschneiderte Bots direkt eingebunden werden, um wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren. Beispielsweise kann der Bot die Lagerbestände überprüfen und frühzeitig warnen, bevor es zu Engpässen kommt. Kurz gesagt, Channels sind eine großartige Möglichkeit, Mitarbeiter, Tools und Prozesse miteinander zu verbinden, ohne dass man sich mit überfüllten E-Mail-Postfächern oder endlosen Video-Meetings herumschlagen muss, um die Dinge am Laufen zu halten.
About You ist nur ein Beispiel für ein großes Einzelhandelsunternehmen, das die Stärken einer digitalen Firmenzentrale erkannt hat. So vertraut About You beispielsweise bei großen Einzelhandels-Events wie dem Black Friday auf Slack, um die erhöhte Nachfrage auf seiner Website zu bewältigen und so für Benutzerinnen und Benutzer einen schnellen und reibungslosen Einkauf zu gewährleisten. Zudem arbeitet das Unternehmen über Slack Connect mit diversen externen Partnerunternehmen zusammen.
Wie eine digitale Firmenzentrale das Kundenerlebnis verbessern kann
Auch wenn diese Technologie hauptsächlich hinter den Kulissen zum Einsatz kommt, bedeutet das nicht, dass sie nicht das große Ziel eines jeden Einzelhändlers unterstützt: ein großartiges Einkaufserlebnis für die Kunden zu schaffen. Es ist wichtig, die Customer Journey nahtlos zu gestalten, unabhängig davon, ob die Kunden im Geschäft sind, sich mit einem Support-Team in Verbindung setzen oder online einkaufen. Die digitale Firmenzentrale hilft dabei, ein einheitliches Erlebnis zu schaffen, indem es alle Mitarbeiter des Unternehmens unabhängig von Standort und Zeitzonen miteinander verbindet und gleichzeitig eine reibungslose Interaktion mit Kunden und Partnern ermöglicht.
Egal, ob es um Lagerbestands-Updates, die sichere Weitergabe von Kundeninformationen an ein Support-Team, Beschwerden über soziale Medien oder die Reaktion von Technikern auf ein dringendes technisches Problem geht - eine digitales Firmenzentrale macht es möglich, dass der gesamte Betrieb besser auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen kann. Mit einer digitalen Firmenzentrale können Einzelhändler ein einheitliches Erlebnis bieten, unabhängig davon, wie und wo ein Kunde mit dem Unternehmen in Kontakt tritt. Das bedeutet, dass das Risiko von Beschwerden oder Frustrationen aufgrund von Kommunikationsfehlern geringer ist und dass Probleme schneller gelöst werden können, sobald sie auftreten.
Stand: 08.12.2025
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Die Widerstandsfähigkeit des Einzelhandels stärken
Auch 2023 stehen dem Einzelhandel und der gesamten Wirtschaft wieder herausfordernde Zeiten bevor. Eine digitale Firmenzentrale, die effizientes und flexibles Arbeiten ermöglicht, kann dabei helfen, auf diese Herausforderungen vorbereitet zu sein – auch unter schwierigen Bedingungen.
* Die Autorin Pip White ist Senior Vice President and General Manager EMEA bei Slack.