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Windows To Go für die Installation auf USB-Sticks oder externe Festplatten

Das Windows 8 für unterwegs

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So geht es los

Das Starten des Assistenten von Windows To Go findet in der Systemsteuerung statt.
Das Starten des Assistenten von Windows To Go findet in der Systemsteuerung statt.
(Bild: Thomas Joos)
Ist Windows 8 Enterprise installiert, öffnen Administratoren die Systemsteuerung und geben im Suchfeld „windows“ ein. Im Suchergebnis ist dann die Option Windows To Go zu sehen.

Nach dem Start des Assistenten zeigt dieser nach einigen Sekunden alle angeschlossenen USB-Sticks und externe Festplatten an, die von Windows To Go unterstützt werden. Wählen Anwender einen nicht kompatiblen Datenträger aus, erhalten sie eine entsprechende Fehlermeldung.

Der Stick oder die externe Festplatte benötigt eine Größe von mindestens 32 GB. Außerdem muss der Stick oder die Festplatte USB 3.0/2.0 unterstützen, USB 1.0/1.1 ist nicht für Windows To Go zertifiziert und wird auch nicht unterstützt. Natürlich läuft Windows To Go auf Laufwerken, die an USB 3.0-Ports angeschlossen sind, wesentlich schneller.

Während der Erstellung eines Windows To-Go-Sticks wird der Datenträger neu formatiert und alle Daten vom Datenträger gelöscht. Anwender sollten daher eventuell vorhandene Daten vorher sichern. Alle Hardwarevoraussetzungen für Windows To Go sind in der Microsoft-TechNet auf der zu finden.

WIM-Image für Windows To Go auswählen

Wurde der Datenträger ausgewählt, müssen Anwender auf der nächsten Seite des Assistenten das WIM-Image auswählen, welches Grundlage für das mobile Image sein soll. Hierzu ist ein Windows 8-Datenträger notwendig. WIM-Dateien befinden sich, wie bei Windows 7, im Verzeichnis „sources“ der Installations-DVD. Administratoren können aber auch ein selbst angepasstes Image verwenden, welches bereits Anwendungen und Apps für Windows 8 umfasst. Allerdings muss es sich dabei um die Enterprise-Edition von Windows 8 handeln.

Im nächsten Schritt können Administratoren den Datenträger noch mit „BitLocker“ verschlüsseln. Dies ist sinnvoll, wenn die Daten auf dem Computer vor unberechtigtem Zugriff geschützt sein sollen. Aktivieren Administratoren BitLocker, müssen Anwender zum Starten des Computers ein Kennwort eingeben. Die Verwendung ist aber.

Im letzten Schritt klicken Administratoren auf die Schaltfläche Erstellen, damit der Assistent den Datenträger für Windows To Go vorbereitet. Dieser Vorgang kann sehr lange dauern, abhängig von der Geschwindigkeit des Sticks oder der externen Platte. Der Assistent erstellt auf dem Stick oder der externen Festplatte zwei Partitionen. Eine Systempartition mit dem Boot-Manager ist aus Kompatibilitätsgründen mit FAT32 formatiert, der eigentliche Datenträger mit NTFS.

Der Assistent hilft

Hat der Assistent den Windows To Go-Datenträger erstellt, können Administratoren im letzten Schritt auswählen, ob der Assistent die Boot-Optionen des aktuellen Computers so abändern soll, dass dieser immer von diesem USB-Stick startet.

Der Windows To Go-Assistent konfiguriert den externen Datenträger so, dass er in einem laufenden Betriebssystem keinen Laufwerksbuchstaben erhält. Microsoft empfiehlt, den Datenträger mit Windows To Go an keinem laufenden Betriebssystem anzuschließen, um die Stabilität des Systems nicht zu gefährden.

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