Am Samstag geht es los: Friedemann Kurz, Head of IT bei Porsche Motorsport, erläuterte gegenüber CloudComputing-Insider, welche Hindernisse das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team in der Rennsaison 2024 umkurven muss. Ein Cloud-Backbone von Cato helfe dabei enorm, weil es die IT agil mache.
Porsche hat eine lange Motorsportgeschichte, ein eher jüngeres Kapitel ist die Teilnahme an der ABB FIA Formel-E Weltmeisterschaft.
(Bild: Porsche)
Porsche hat eine lange Motorsportgeschichte, ein eher jüngeres Kapitel ist die Teilnahme an der ABB FIA Formel-E Weltmeisterschaft. In der kommenden mittlerweile zehnten Saison wird es im Kampf um die Führung immer wieder darum gehen, jeden Datenpunkt von der Reifentemperatur bis zur Batterieentladung in Echtzeit zu analysieren und den Ingenieuren und Fahrern in Sekundenbruchteilen brauchbare Informationen für bessere Entscheidungen zu liefern. Denn exakt dies macht nach Aussagen von Friedemann Kurz, Head of IT bei Porsche Motorsport, den Unterschied auf der Rennstrecke aus.
Friedemann Kurz, Head of Motorsport IT, Porsche
(Bild: Porsche/RightFormula)
Die Grundlage für diese Entscheidungen bilden umfangreiche Datensätze, die das Team bei jedem Event, aber auch während der umfangreichen Entwicklung des Fahrzeugs sammelt. An den Rennstrecken fallen generell große Datenmengen an. Dafür benötigt das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team zügig eine stabile, sichere und vor allem schnelle Datenverbindung. Bei Rennen muss diese von den Fahrzeugen über die Boxengasse vor Ort bis hin zur Rennabteilung in Weissach reichen.
Renndaten sprinten in die Cato SASE Cloud
„Wenn man jeden Datenpunkt von der Reifentemperatur bis zur Batterieentladung in Echtzeit analysieren muss, und der Hauptsitz des Teams auf der anderen Seite der Welt liegt, zählen Sekundenbruchteile“, so Kurz. Dafür setze sein Team auf die Cato SASE Cloud, die Zero-Trust-Netzwerkzugriff auf lokale und Cloud-Anwendungen über Laptops, Tablets und Smartphones bietet. SASE steht für Secure Access Service Edge und ist eine von Gartner eingeführte Sicherheitskategorie. Sie vereint SD-WAN, ein Cloud-Netzwerk und Security Service Edge (SSE) -Funktionen, einschließlich FWaaS , CASB , DLP , SWG und ZTNA.
Bei Rennen greift Porsche über einen Cato-Client inklusive Multi-Faktor-Authentifizierung auf den nächstgelegenen Cato PoP zu. Der Datenverkehr fließt dann zu der jeweils benötigten Anwendung, die basierend auf Identität, Zugriffsrichtlinie und Benutzerkontext autorisiert ist. Generell überprüft das Sicherheits-Stack von Cato während der gesamten Sitzung den Datenverkehr, um die Ausbreitung von Malware von kompromittierten Endpunkten zu verhindern.
„Mit der Cato SASE Cloud können die Daten jederzeit heruntergeladen und so verarbeitet werden, wie die sie brauchen, um während eines Rennens in Sekundenschnelle strategische Entscheidungen treffen zu können“, erläuterte Etay Maor, Senior Director of Security Strategy bei Cato Networks. „Porsche muss sich niemals um Updates oder neue Software kümmern, auch die Security tangiert sie nicht. Ähnlich wie der Rennfahrer soll sich das IT-Team ausschließlich um das Geschehen auf der Strecke kümmern.“
2024 gibt es 17 Rennen
Das ist doppelt herausfordernd, weil der globale Motorsport einem Wanderzirkus gleicht: Wöchen- oder monatlich muss er sich neu formieren, Rennen austragen, wieder zusammenpacken und in das nächste Land weiterziehen. Die Art und Weise, wie die Rennsaison der Formel-E abläuft, und die Tatsache, dass das Team in großem Umfang auf Technologie und Daten zurückgreift, haben dazu geführt, dass eine Cloud-native Netzwerk- und Sicherheitsinfrastruktur zu einem wichtigen Eckpfeiler der Teamstrategie geworden ist.
Am 13. Januar starten die Teams in Mexico in die neue Saison. 17 Rennen und damit eines mehr als 2023 werden austragen. Berlin, wo sich 2023 Umwelt-Kleber unmittelbar vor dem Start vor die Rennwagen setzten, bleibt als Austragungsort erhalten. Neues Highlight soll das erstmalige Gastspiel in Tokio werden. Saisonfinale wird in London mit einem Double-Header am 20/21. Juli sein.
„Während eines Rennens fallen etwa 300 TB an meist strukturierten Daten an – Realtime-nahe Verbindungen sind da für die Entscheidungsfindung entscheidend“, so Kurz. Noch wichtiger sei aber der Schutz vor Cyberattacken. Ein erfolgreicher Ransomware-Angriff wäre eine Katastrophe. Sein Team bestehe gerade einmal aus zehn Personen, die Cato SASE Cloud mit seinen umfangreichen Security-Maßnahmen sei ihnen allen eine große Hilfe. „Wir müssen keinen einziges Server-Rack zum nächsten Renn-Event schleppen, die gesamte IT ist binnen maximal sieben Stunden voll einsetzbar“, berichtet der Motorsportchef.
Stand: 08.12.2025
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„Mit Cato Networks können wir uns auf die wichtigen Entscheidungen konzentrieren, die für den Erfolg ausschlaggebend sind, weil wir den Verwaltungsaufwand für die Einrichtung und Verwaltung unserer IT-Netzwerkinfrastruktur verringern können. Durch den Einsatz der SASE Cloud sind wir in der Lage, die von uns benötigte zuverlässige und sichere Konnektivität überall auf der Welt zu erreichen, sei es an der Rennstrecke, unterwegs oder im Entwicklungszentrum Weissach.“