Anbieter zum Thema
Welchen Stellenwert räumen Sie dem jüngsten BMC-Produkt „MyIT“ ein? Die Idee eines IT-Selfservice und eines dahinter liegenden Katalogs beziehungsweise automatisierter IT-Prozesse ist weder neu, noch ausschließlich mit BMC umsetzbar.
Uwe Behley: Gut, für Manche Unternehmen kommt das Tool nicht in Frage, zum Beispiel durch Security-Regularien, die etwa BOYD unterbinden. Andererseits können Sachbearbeiter in den Fachabteilungen damit nun ihre eigenen Job-Streams abschicken; Support und IT-Abteilungen wären von Routinen entbunden. Der Admin muss unter Umständen bei Problemen gar nicht mehr ins Rechenzentrum, wenn auch er MyIT nutzt, um die IT-Prozesse im Auge zu behalten.
Ihr neuer Europa-Chef Jason Andrew gibt den Umsatzanteil durch das Geschäft mit Mainframe-Tools mit rund 30 Prozent weltweit an. Wie sieht das in Deutschland aus?
Uwe Behley: In Deutschland haben viele Banken und Versicherungen Mainframes im Einsatz und der Anteil liegt sicher bei ungefähr 40 Prozent. Außerdem haben wir in diesem Bereich in den vergangenen Jahren um 4 Prozent zulegen können.
Welche Aufgaben stehen in diesem Umfeld an?
Uwe Behley: Die Unternehmen wollen die Mainframe-Kosten reduzieren und die Verfügbarkeit erhöhen.
Ist der Mainframe nicht quasi per Definition das ausfallsicherste und zumindest für Tarnsanktionssystem effizienteste Computersystem?
Uwe Behley: Ja schon. Es gibt beim Großrechner nicht den Supergau. Hier sind es zumeist Fehler in den Anwendungen, die ein Zurücksetzen erfordern. Unsere Tools adressieren also nicht das Disaster-, sondern das Application-Recovering.

Artikelfiles und Artikellinks
(ID:36655210)