KI-basierte Personalisierung in Arbeitsplatz-Apps bis 2028 verbreitet Warum Mitarbeiter mehr von ihren Unternehmens­anwendungen erwarten

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Apps auf dem privaten Smartphone nutzt man meist intuitiv. Mit Unternehmensanwendungen geht es Mitarbeitern in der Regel nicht so. Dabei könnten digitale Arbeitsplatzdienste mit KI eine höhere Produktivität ermöglichen.

Laut Gartner-Prognose setzt bis 2028 über ein Fünftel der Arbeitsplatzanwendungen auf KI-gesteuerte Personalisierung.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Laut Gartner-Prognose setzt bis 2028 über ein Fünftel der Arbeitsplatzanwendungen auf KI-gesteuerte Personalisierung.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Gartner sagt voraus, dass bis zum Jahr 2028 mehr als 20 Prozent der Anwendungen am Arbeitsplatz KI-basierte, personalisierte Algorithmen verwenden werden, um die Erfahrungen der Mitarbeiter anzupassen.

Zufriedene „Digital Worker“ arbeiten scheinbar produktiver. Sie geben laut Gartner fast dreimal häufiger an, deutlich effizienter zu arbeiten als diejenigen Kollegen, die nicht zufrieden sind (die Zufriedenheit bezieht sich auf die genutzten Arbeitsanwendungen.) Im Vergleich zu den aktuellen Ergebnissen ergab eine Umfrage im Jahr 2024, dass lediglich 23 Prozent der Digital Worker mit ihren Arbeitsanwendungen vollständig zufrieden sind. Im Jahr 2022 waren es 30 Prozent.

Dabei sollten „sich die für die Arbeit genutzten Apps genauso intuitiv und leistungsstark anfühlen wie die beliebtesten Verbraucher-Apps“, sagt Tori Paulman , VP Analyst bei Gartner. „Das ist genau das, wonach sich Mitarbeiter sehnen – ein nahtloses, personalisiertes und kanalübergreifendes digitales Erlebnis.“ Dennoch habe sich in den letzten zehn Jahren die Kluft zwischen den Erfahrungen von Privat- und Unternehmensanwendungen vergrößert. Viele Arbeitsanwendungen bleiben isoliert und somit „inkonsistent und starr, was die Benutzerfreundlichkeit stark beeinträchtigt“, so Paulman.

Gartner empfiehlt fünf Maßnahmen, die Technologieführer ergreifen können, um Arbeitsplatzanwendungen zu verbessern und die Lücke zu verbraucherähnlichen Erfahrungen zu schließen:

Maßnahme Kurzbeschreibung
Best Practices umsetzen Setze KI ein, um Arbeitsstile zu analysieren, Aufgaben zu priorisieren und Abläufe zu automatisieren – immer mit dem Ziel, die individuelle Produktivität der Mitarbeitenden zu steigern.
Transparenz sicherstellen Erkläre offen, wie Algorithmen funktionieren, folge ethischen Standards und schütze persönliche Daten durch klare Datenschutz- und Sicherheitsmaßnahmen.
Zielorientierung priorisieren Definiere wichtige Ziele wie z. B. bessere Kundenservice-Erstlösungsquote. Finde heraus, welche Rollen am meisten profitieren und wie adaptive Benutzeroberflächen die Arbeit erleichtern können.
Klare Anforderungen definieren Bevorzuge bei der Anbieterauswahl Tools mit KI-gesteuerten, adaptiven Oberflächen, personalisierter Aufgabenverwaltung und benutzerzentriertem Design.
Kontinuierlich überwachen und anpassen Bewerte regelmäßig die Wirksamkeit der Personalisierung, sammle Feedback der Mitarbeitenden und verbessere die Tools fortlaufend, um den Wandel der Anforderungen zu begleiten.

(ID:50356545)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Cloud Computing

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung