Law Monitor der Telekom Neue KI-Lösung soll Rechtsabteilungen entlasten

Von Paula Breukel 2 min Lesedauer

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Angesichts der stetig wachsenden Regelungsdichte müssen Unternehmen weltweit immer mehr Gesetze überwachen, um rechtlich konform zu bleiben – dies erfordert einen erheblichen Ressourceneinsatz. Eine Lösung der Telekom soll nun helfen, das Gesetzes-Wirrwarr zu entwirren.

Mithilfe der neuen SaaS-Lösung der Telekom können Gesetzesänderungen automatisiert überprüft werden.(Bild:  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Mithilfe der neuen SaaS-Lösung der Telekom können Gesetzesänderungen automatisiert überprüft werden.
(Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Die Deutsche Telekom präsentiert mit Law Monitor eine innovative Software-as-a-Service-Lösung (SaaS). Law Monitor soll die Rechtsabteilungen in Unternehmen unterstützt, Gesetzesänderungen besser zu erkennen. Die auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Lösung bietet Unternehmen branchenübergreifend und international eine verbesserte Transparenz und Automatisierung im Rechtsmonitoring.

KI ist gekommen, um zu bleiben. Wir als T-Systems sehen uns als der Berater für unsere Kundinnen und Kunden und müssen KI anfassbar machen. Der Law Monitor ist dafür ein gutes Beispiel.

Dr. Ferri Abolhassan, CEO von T-Systems und Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG

Wie unterstützt der Law Monitor die Rechtsabteilungen?

Den Rechtsabteilungen kommt eine große Verantwortung zu: Sie sorgen dafür, dass das Unternehmen rechtlich konform handelt. Daher überprüfen sie Gesetzesänderungen und setzen diese bei Bedarf um. Die Änderungen können branchenübergreifend auftreten. Aktuelle Beispiele für umfassende Gesetzesänderungen betrafen die Verpackungsindustrie und die Automobilindustrie. Für Einweg-Plastikflaschen sind nun befestigte Deckel verpflichtend, um die Umweltverschmutzung zu reduzieren. Auch in der Automobilbranche treten Gesetzesänderungen regelmäßig auf: So gelten seit dem 7. Juli in der gesamten EU verbindliche Vorschriften für die Integration spezifischer Assistenzsysteme (wie Notbrems- und Spurhalteassistenten) in Neuwagen.

Für viele Rechtsabteilungen liegt die Schwierigkeit darin, dass sie unzählige Gesetzestexte überprüfen und gleichzeitig verstehen müssen, welche neuen Gesetze ihr Unternehmen betreffen. Daher will die Telekom mit dem Law Monitor das aufwändige Monitoring von Gesetzen vereinfachen. Und zwar, indem die SaaS-Lösung Gesetzestexte aus dem Bundesgesetzdatenblatt scannt und mithilfe von KI analysiert. Die gesammelten Daten werden auf einem Dashboard veranschaulicht und dies ermöglicht es den Mitarbeitenden der Rechtsabteilungen, die Änderungen auf einen Blick zu sehen und sich auf die inhaltliche Prüfung und Kontextbewertung zu konzentrieren.

Somit übernimmt Law Monitor folgende Aufgaben für die Rechtsabteilung:

  • Die Quellen werden automatisch überprüft und die Mitarbeiter werden über neue Gesetzestexte informiert.
  • Der neue Gesetzestext wird von der KI automatisch mit den vorigen Rechtsvorschriften verglichen. Die Unterschiede werden hervorgehoben.
  • Verschiedene Formate, wie Bilder, Tabellen, Text werden unterstützt.
  • Speicherung und Verwaltung von Gesetzestexten

So kann das Dashboard des Law Monitors aussehen. Auf der Oberfläche werden relevante Passagen farbig markiert.(Bild:  Telekom)
So kann das Dashboard des Law Monitors aussehen. Auf der Oberfläche werden relevante Passagen farbig markiert.
(Bild: Telekom)

Gesetzesmonitoring in 20 Ländern

Der Law Monitor wird in der Lage sein, Gesetzesänderungen aus verschiedenen Ländern in einem einzigen Tool darzustellen. Aktuell umfasst die Lösung neben Deutschland, weitere 19 Länder. Das Angebot soll auch erweitert werden und noch weitere Länder umfassen.

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