Workshop: Hochverfügbarkeit für SQL-Server

SQL-Server im Cluster installieren und Datenbanken spiegeln

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SQL Server-Datenbankspiegelung verwenden

Der einfachere Weg um den Zugriff auf Datenbanken hochverfügbar zu konfigurieren, ist die Datenbankspiegelung in SQL Server 2008 R2. Dazu brauchen Unternehmen keinen Cluster, sondern nur mehrere SQL-Server.

Bei der Datenbankspiegelung sind drei Server notwendig. Ein Prinzipal-Server (Quell-Server mit der aktiven Datenbank), ein Spiegelserver und ein Zeugenserver. Der Zeugenserver ermöglicht das automatische Failover vom Prinzipal-Server auf den Spiegel-Server.

Bei aktiver Spiegelung kopiert der SQL-Server die Transaktionsprotokolle in Echtzeit zwischen dem Prinzipal-Server und den Ziel-Servern. Auf dem Prinzipal-Server und dem Spiegel-Server müssen exakt die gleiche Version und Edition von SQL-Server in der gleichen Sprache im Einsatz sein.

Nicht alles funktioniert mit der kostenlosen Version

Die Datenbankspiegelung ist in den Editionen Standard, Developer und Enterprise verfügbar, aber nicht in der kostenlosen SQL Server 2008 R2 Express Edition. Auf dem Zeugen-Server können Administratoren eine beliebige Version von SQL Server einschließlich kostenlosen Version SQL Server 2008 (R2) Express Edition einsetzen. Zum Konfigurieren der Datenbankspiegelung müssen Administratoren das Wiederherstellungsmodell der Datenbank auf Vollständig festlegen (siehe Abbildung 2).

Die Datenbankspiegelung verwendet TCP-Sitzungen, um das Transaktionsprotokoll von einem Server an einen anderen zu übertragen. Die Authentifizierung führt der Server auf Sitzungsebene aus.

Für die Datenbankspiegelung unterstützt SQL-Server Windows-Authentifizierung (NTLM oder Kerberos) und Zertifikate. Die Datenbankspiegelung unterstützt die Verschlüsselungsalgorithmen AES (Advanced Encryption Standard) und RC4. (Mehr Informationen zur Sicherheit bei der Datenbankspiegelung).

weiter mit: Alle möglichen Datenbank-Arten

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