Neue Plattform für Agentic AI und autonome Workflows ServiceNow stellt Zürich-Release vor

Von Elke Witmer-Goßner 1 min Lesedauer

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Mit dem Zürich-Release seiner Plattform bietet ServicNow Werkzeuge für die Entwicklung von Multi-Agenten-KI, umfassende Sicherheitsfunktionen und neue Formen autonomer Workflows. Ziel ist es, den Sprung von Experimenten zu messbaren Geschäftsergebnissen zu beschleunigen, und dabei Sicherheit, Transparenz und Compliance zu gewährleisten.

Die ServiceNow KI-Plattform will den Weg für eine neue Ära hocheffizienter Zusammenarbeit zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz einleiten, um immer mehr komplexe Workflows zu automatisieren, die bisher menschliche Koordination erforderten.(Bild:  ServiceNow)
Die ServiceNow KI-Plattform will den Weg für eine neue Ära hocheffizienter Zusammenarbeit zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz einleiten, um immer mehr komplexe Workflows zu automatisieren, die bisher menschliche Koordination erforderten.
(Bild: ServiceNow)

ServiceNow sieht das Release als Wendepunkt für den praktischen Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen. Gartner prognostiziert in dem Bericht „Cool Vendors for AI Agent Development“ vom Mai 2025, dass bis 2029 mehr als 60 Prozent der Firmen Plattformen für KI-Agenten nutzen werden, um komplexe Workflows zu automatisieren. Mit dem Zürich-Release will der Anbieter diese Entwicklung aktiv prägen, mit einer Plattform, die Sicherheit, Skalierbarkeit und Innovation gleichermaßen vereint.

Programmieren mit natürlicher Sprache

Im Zentrum stehen neue Entwickler-Tools wie der „Build Agent“ und die „Developer Sandbox“. Mit ihnen können Mitarbeitende Anwendungen direkt in natürlicher Sprache erstellen. Aus einer Idee soll in Sekunden eine produktionsreife App entstehen, die Sicherheit, Compliance und Governance bereits integriert. Entwickler wiederum sollen von isolierten Testumgebungen profitieren, die paralleles Arbeiten ermöglichen und Risiken minimieren.

Sicherheit als Fundament

Mit der wachsenden Zahl agentischer Workflows wird der Schutz sensibler Daten zur Schlüsselfrage. ServiceNow ergänzt die Plattform um die Vault Console, die Daten automatisch erkennt, klassifiziert und absichert, sowie um die Machine Identity Console, die Integrationen überwacht und Schwachstellen in API-Verbindungen sichtbar macht. Unternehmen sollen damit auch bei skalierenden KI-Landschaften die volle Kontrolle über Zugriffe und Compliance behalten.

Autonome Workflows im Praxiseinsatz

Das Release führt außerdem sogenannte agentische Playbooks ein, die Automatisierung, KI und menschliches Eingreifen flexibel kombinieren. So können etwa im Kreditkarten-Support Prüfungen, Sperrungen und Kundenbenachrichtigungen durch KI-Agenten erledigt werden, während Mitarbeitende bei Bedarf steuernd eingreifen. Ergänzt wird das Angebot durch eine enge Verbindung von Process- und Task-Mining, die Transparenz über Abläufe schafft und Optimierungspotenziale sofort nutzbar macht.

Verfügbarkeit
Alle Funktionen des Zürich-Plattform-Release sind ab sofort allgemein verfügbar und im ServiceNow Store erhältlich.

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