Schnell durch SSDs, sicher per Forward Secrecy

Profihost erklimmt die zweite Stufe beim Cloud Hosting

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Abhörsicherheit

Im Rahmen eines umfassenden Updates hat Profihost zudem Mitte April die serverseitige Verschlüsselungstechnologie auf das Forward-Secrecy-Verfahren umgestellt. Während bei der konventionellen SSL-Verschlüsselung jeweils nur ein fester Schlüssel für die Absicherung der Datenübertragung verwendet wurde, setzt die SSL-Zusatzfunktion Forward Secrecy auf sitzungsbasierte Verschlüsselung, die immer wieder neue Schlüssel nutzt.

Das Verfahren setzt auf das Folgenlosigkeitsprinzip und kommt ohne Master-Schlüssel aus. Angreifer müssten also statt einem einzigen Schlüssel gleich eine Vielzahl knacken, um den Datenaustausch abzuhören. Diese Sitzungsschlüssel werden während der Übertragung ausgehandelt und direkt danach vernichtet. Forward Secrecy verhindert somit, dass bereits abgeschlossene, aber verschlüsselt aufgezeichnete Kommunikation durch nachträgliches Bekanntwerden nur eines geheimen Schlüssels kompromittiert wird.

„Konventionelle SSL-Übertragungen können aufgezeichnet und im Nachhinein dekodiert werden“, erklärt Blum. „Mit Forward Secrecy hat kein Angreifer eine realistische Chance auf Erfolg. Hier kommt bei jeder Datenübertragung ein komplett neuer, zufällig generierter Schlüssel zum Einsatz.“

Umzug

Im Frühsommer steht für den Hoster ein Umzug an. Die 33 Mitarbeiter werden dann ihre Räumlichkeiten im so genannten Deutschen Pavillon direkt auf dem ehemaligen Expo-Gelände neben dem Hannoveraner Messegelände finden.

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