Linux statt Windows

München schließt Projekt „Limux“ ab

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(Bild: Stadt München)
Im Oktober 2012 war das Ziel von 12.000 migrierten PCs schließlich erreicht. Nun, ein Jahr später, unterzeichneten Bürgermeisterin Christine Strobl und Projektleiter Peter Hofmann die Projektabnahmeerklärung. Damit ist das IT-Projekt abgeschlossen und läuft im Regelbetrieb.

Der Verlauf des Projekts wurde für die Allgemeinheit und natürlich andere interessierte Kommunen dokumentiert. Auf der entsprechenden Webseite der Stadtverwaltung hat das Projektteam seine wichtigsten Erfahrungen zusammengefasst – offener geht es kaum.

Chistine Strobl ist überzeugt, dass die Weitergabe dieser Ergebnisse „ein konsequenter Schritt zu mehr Offenheit und Unabhängigkeit von einzelnen Softwareherstellern“ ist. Alle Projektziele seien erreicht oder sogar übertroffen worden: Mittlerweile sind 14.800 Rechner entsprechend eingerichtet. Während der Umstellung sei die Stadtverwaltung zudem stets arbeitsfähig geblieben.

Hilfe für andere Kommunen

Zeitgleich zum Limux-Projekt entwickelten die IT-Fachleute das stadtweite Formularverwaltungssystem „WollMux“, das als freie Software veröffentlicht und an Kommunen, Firmen und Privatleute weitergegeben wurde. Dabei handelt es sich um eine Extension für OpenOffice.org, die das Arbeiten mit Vorlagen, Formularen und Briefköpfen erleichtert.

Interessierte Kommunen können sich online über WollMux informieren und die Extension downloaden.

Wer mehr Informationen zum Linux-Projekt möchte, kann sich über die eMail-Adresse limux@muenchen.de direkt an die Münchener Stadtverwaltung wenden.

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