Toms Wochentipp: Änderungen in Teams, Outlook und OneNote Microsoft bohrt Funktionen in M365 auf

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Microsoft hat bereits im August 2025 zahlreiche Neuerungen in Teams, Outlook und OneNote integriert. Von der neuen Threads-Ansicht in Kanälen über Timer in Meetings bis hin zu erweiterten Copilot-Agents profitieren Unternehmen von den neuen Funktionen.

Microsoft hat in M365 zahlreiche Neuerungen integriert, auch im neuen Outlook und in Teams.(Bild:  Joos - Microsoft)
Microsoft hat in M365 zahlreiche Neuerungen integriert, auch im neuen Outlook und in Teams.
(Bild: Joos - Microsoft)

Microsoft hat die Darstellung von Kanälen in Teams grundlegend verändert. Statt einer durchgehenden Ansicht mit allen Antworten können Kanäle nun im Threads-Modus betrieben werden. Antworten erscheinen in einer Seitenleiste, wodurch die Hauptansicht auf die Beiträge reduziert bleibt. Das schafft mehr Übersicht, vor allem in sehr aktiven Teams. Allerdings kann es irritieren, wenn innerhalb desselben Teams manche Kanäle auf die klassische Ansicht und andere auf Threads setzen.

Gefolgte Threads als Ergänzung zu Erwähnungen

Parallel zur neuen Darstellung führt Microsoft die Funktion „Gefolgte Threads“ ein. Anwender können Unterhaltungen gezielt abonnieren und werden so über neue Antworten informiert, auch ohne explizite Erwähnung. Damit lassen sich wichtige Diskussionen leichter nachverfolgen, ohne in der Flut der Aktivitäten unterzugehen.

Reaktionen auf Nachrichten sind außerdem nicht länger auf ein einzelnes Emoji pro Person beschränkt. Bis zu 20 Reaktionen lassen sich nun kombinieren. Die Emojis können dabei auch als Auslöser in Power Automate genutzt werden, wodurch sich automatisierte Workflows direkt aus Chats heraus anstoßen lassen.

Was hat sich geändert?

Über einen Countdown-Timer lässt sich die Dauer von Gruppenarbeiten, Pausen oder Diskussionsphasen sichtbar machen. Der Balken am oberen Bildschirmrand ist für alle Teilnehmer erkennbar und ersetzt externe Hilfswerkzeuge. Loop-Komponenten sind ab jetzt fest in Kanälen verankert. Neue Registerkarten lassen sich direkt anlegen. Zusätzlich können Besprechungsnotizen aus Meetings in bestehende Loop-Arbeitsbereiche übernommen werden.

Die Ansicht in Teams-Kanälen kann jetzt besser angepasst werden.(Bild:  Joos - Microsoft)
Die Ansicht in Teams-Kanälen kann jetzt besser angepasst werden.
(Bild: Joos - Microsoft)

E-Mail-Ordner können im neuen Outlook farblich markiert werden. Besonders in geteilten Postfächern oder komplexen Strukturen schafft das eine zusätzliche visuelle Orientierung.

Die Copilot-Notebooks sind jetzt direkt in OneNote eingebunden. Neben den klassischen Notizbüchern erscheinen separate KI-gestützte Arbeitsbereiche. Erste Funktionen laufen noch nicht vollständig stabil, die Richtung ist jedoch klar, es erfolgt eine engere Verzahnung von Copilot und Notizenverwaltung.

Bisher war der Copilot-Chat nur über ein separates Fenster oder das neue Outlook nutzbar. Jetzt steht er auch im klassischen Outlook als Seitenleiste zur Verfügung. Damit lassen sich E-Mails und KI-Unterstützung parallel bearbeiten, ohne ständig zwischen Fenstern wechseln zu müssen.

Neue Copilot Agents

Microsoft erweitert das Agenten-Portfolio von Copilot. Der Facilitator erstellt während eines laufenden Meetings ein Echtzeitprotokoll. Teilnehmer, die später hinzukommen, können sich so unmittelbar orientieren oder Rückfragen stellen. Zusätzlich gibt es die neuen Agents Researcher und Analyst. Researcher bereitet komplexe Themen auf, Analyst übernimmt Datenanalysen, etwa anhand hochgeladener Excel-Dateien. Beide Agents liefern Ergebnisse mit deutlicher fachlicher Tiefe und eröffnen neue Szenarien für den KI-Einsatz.

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