Warum der Übergang zu Windows 11 notwendig ist Kostenfalle Windows 10: über 6,8 Milliarden Euro für individuellen Support

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Nexthink, Anbieter im Bereich Digital Employee Experience, warnt vor den enormen Kosten, die durch individuellen Support für Windows 10 entstehen. Unternehmen sollten dringend auf Windows 11 migrieren, um hohe Supportkosten und Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Ein rechtzeitiger Wechsel zu Windows 11 reduziert nicht nur die IT-Kosten, sondern schützt auch vor Cyberrisiken. Unternehmen sollten sich von der aufwändigen Migration aber nicht abschrecken lassen.(Bild: ©  Рудой Максим - stock.adobe.com / KI-generiert)
Ein rechtzeitiger Wechsel zu Windows 11 reduziert nicht nur die IT-Kosten, sondern schützt auch vor Cyberrisiken. Unternehmen sollten sich von der aufwändigen Migration aber nicht abschrecken lassen.
(Bild: © Рудой Максим - stock.adobe.com / KI-generiert)

Laut aktuellen Schätzungen sind etwa 30 Prozent der weltweit 1,4 Milliarden genutzten Windows-Geräte – insgesamt etwa 181 Millionen Geräte – in kommerziellen und öffentlichen Organisationen weltweit noch mit Windows 10 ausgestattet.

Der weltweite Marktanteil der Windows-Versionen (Stand: August 2025).(Bild:  StatCounter)
Der weltweite Marktanteil der Windows-Versionen (Stand: August 2025).
(Bild: StatCounter)

Darin liege ein erhebliches Kostenrisiko, warnt Nexthink. Eine Analyse des Anbieters zeigt, dass der Anteil von Windows-10-Geräten zwischen dem 19. Mai und dem 1. August 2025 um 33 Prozent gesunken sei. Sollte dieser Trend bis zum 14. Oktober anhalten, würden noch etwa 121 Millionen Geräte verbleiben. Bei einem Preis von 56,12 Euro pro Gerät und Jahr für den individuellen Support müssten Unternehmen mit Gesamtkosten von über 6,8 Milliarden Euro rechnen.

Die kostenintensive Unterstützung sei aber nicht das einzige Risiko. Es sei davon auszugehen, dass die Sicherheitsbedrohungen nach dem Supportende von Windows 10 erheblich ansteigen werden. Unternehmen liefen dann Gefahr, Opfer von Malware- und Ransomware-Angriffen zu werden, falls sie nicht rechtzeitig auf Windows 11 umsteigen. Eine Risikoplanung sei daher unerlässlich.

Migration als Chance verstehen

„Ein Betriebssystemwechsel sollte nicht als Störung, sondern als Chance verstanden werden“, so Mauro Simoncini, AVP Central Europe bei Nexthink. Die Migration zu Windows 11 biete Unternehmen die Möglichkeit, ihre IT-Infrastruktur zu modernisieren, Produktivitätsverluste zu vermeiden und maximale Rendite aus ihren Investitionen zu erzielen. Nexthink empfiehlt Unternehmen, die Leistung ihrer Geräte und Anwendungen vor der Migration detailliert zu analysieren.

Obwohl Windows 11 mit verbesserter Sicherheit und Funktionen überzeugt, zeigt die Analyse, dass es derzeit häufiger zu Systemabstürzen und Hardware-Resets kommt als bei Windows 10. Diese Anfangsschwierigkeiten seien aber nicht ungewöhnlich und sollten Unternehmen nicht davon abhalten, die Migration zu planen.

Für einen reibungslosen Übergang sollten Unternehmen die Kompatibilität ihrer bestehenden Hardware mit Windows 11 überprüfen, Anwendungen auf ihre Unterstützung durch das neue Betriebssystem testen und sicherstellen, dass die Mitarbeiter gut auf die neuen Funktionen vorbereitet werden. „Erfolg haben jene Unternehmen, die strategisch vorgehen“ und aktiv den Zustand ihrer Geräte analysieren, fasst Simoncini zusammen.

Methodische Berechnung

• Weltweit gibt es rund 1,4 Milliarden Geräte mit Windows-Betriebssystem. Schätzungen zufolge werden etwa 30 Prozent davon von Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen genutzt.
• Das entspricht 420 Millionen Windows-Geräte in Organisationen.
• Wenn davon 43 Prozent mit Windows 10 betrieben werden, ergibt das 180.600.000 Windows-10-Geräte in Unternehmen.
• Unter der Annahme, dass sich dieser Anteil zwischen dem 1. August und dem 14. Oktober um 33 Prozent reduziert, verbleiben 59.598.000 Geräte, die aktualisiert werden müssen.
• Bei einem Preis von 56,12 Euro pro Gerät und Jahr für den benutzerdefinierten Support ergeben sich weltweit Kosten von rund 6,8 Milliarden Euro.

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