KI-Schnittstellen und Produktionsprozesse KI spricht jetzt auch die Sprache der Produktion

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Oncite-X transformiert Produktionsprozesse durch schnelle Analyse und Rückverfolgbarkeit. Mit einer Sprachschnittstelle in 45 Sprachen ermöglicht es fundierte Entscheidungen ohne technisches Spezialwissen und optimiert die Effizienz.

Effizienz in Minuten statt Tagen. Ob in der Traceability oder im Energiemanagement – jegliche Prozesse lassen sich mit Oncite-X schnell erledigen. Unternehmen können Reklamationen schneller bearbeiten, Schwachstellen präzise identifizieren und ihre Prozesse nachhaltig verbessern. (Bild: ©  Akash Tholiya - stock.adobe.com)
Effizienz in Minuten statt Tagen. Ob in der Traceability oder im Energiemanagement – jegliche Prozesse lassen sich mit Oncite-X schnell erledigen. Unternehmen können Reklamationen schneller bearbeiten, Schwachstellen präzise identifizieren und ihre Prozesse nachhaltig verbessern.
(Bild: © Akash Tholiya - stock.adobe.com)

Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Ein Automobil fällt aus. Die Hersteller fragen sich nun: Welche Komponente in der Liefer- und Produktionskette ist betroffen?

Bisher bedeutete dies, zeitaufwändige Recherchen über verschiedene Systeme hinweg zu betreiben. Mit dem neuen AI-Agenten Oncite-X soll jetzt eine Anfrage ausreichen, um dem Problem auf der Spur zu sein. Die Lösung ist Teil der Oncite Digital Production System (DPS) von German Edge Cloud (GEC). Das System greift laut Anbieter auf die Produkthistorie zu, prüft Material, Prozesswerte sowie Maschinendaten und grenzt die Fehlerursache ein.

Produkte und Prozesse zurückzuverfolgen, ist für produzierende Unternehmen ein Schlüsselfaktor. So können sie ihre Qualität absichern. Oncite-X soll den Prozess einfacher und schneller gestalten.

Über eine Sprachschnittstelle können Anwender in 45 Sprachen direkt mit dem System kommunizieren:

  • Welche Chargen waren betroffen?
  • Welche Werkzeugdaten liegen zum Bauteil vor?

„Anstatt komplexe Tools bedienen zu müssen, können Fachkräfte jetzt einfach das System fragen und erhalten fundierte Antworten. Und zwar in ihrer Muttersprache“, erklärt Dieter Meuser, CEO German Edge Cloud.

Datenbasis für KI-Nutzen

Grundlage für den fundierten KI-Einsatz ist die strukturierte Datenhaltung im Oncite DPS der GEC. Dort werden unter anderem Produktions- und Energiedaten harmonisiert und verlässlich bereitgestellt. Oncite-X steuert verschiedene KI-Funktionalitäten bei und bildet die digitale Assistenz. Es validiert die Informationen, ordnet sie ein und unterstützt die Anwender etwa bei der Root-Cause-Analyse. So lassen sich Fehlerursachen interaktiv ergründen und Probleme schneller beheben.

Rückverfolgbarkeit und Energieoptimierung

Traceability ist dabei eines der Einzelfelder. Der erste Industrial-AI-Agent von GEC mit diesem Schwerpunkt soll ab Herbst 2025 als prototypische Anwendung im Factory-X-Ökosystem verfügbar sein. Zugleich ist Oncite-X als Multi-Agent-System konzipiert. Es kann verschiedene KI-Bausteine orchestrieren – etwa für Energiemanagement oder Werkerassistenz – und je nach Fragestellung kombinieren.

Damit soll sich für Unternehmen ein breites Spektrum an Möglichkeiten eröffnen. „Produktionsverantwortliche können das System zum Beispiel direkt nach Abweichungen im Energieverbrauch fragen, nach Mustern suchen oder Empfehlungen zur Optimierung erhalten. Was früher technisches Spezialwissen und umfangreiche Analysen erforderte, wird durch die Sprachschnittstelle und die dahinterliegende KI für alle Mitarbeitenden zugänglich“, erklärt Dieter Meuser.

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