Excel-basierte Planungslösung für SAP-Umgebungen Effiziente Kostenkalkulationen mit Allevo 2.5 der Kern AG

Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

Die Kern AG hat ein neues Release der Excel-basierten Planungslösung Allevo angekündigt. Mit Version 2.5 sollen sich Kostenkalkulationen, Forecasts, Early Warning-Verfahren und Top-Down-Planungsvorgänge für SAP-Umgebungen noch einfacher erstellen lassen.

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Die Kern AG kündigt die Planungslösung Allevo in einer neuen Version an, die voraussichtlich im September auf dem DSAG-Jahreskongress präsentiert wird. Laut Herstellerangaben erhalten Controller mit Allevo ein flexibles Instrument an die Hand, mit dem sie ihre Kostenauswertungen direkt aus SAP komfortabel in Excel abbilden und bearbeiten können. Die Besonderheit dabei: Excel soll vollständig in SAP integriert sein und bidirektional mit der SAP-Software kommunizieren. So wird eine häufige Fehlerquelle ausgeschlossen, denn alle Daten bleiben ein Teil von SAP und das manuelle Übertragen von SAP in Excel und zurück entfällt.

Inversbuchung und Einzelpostenanzeige

Die erst kürzlich mit Version 2.4 eingeführte Möglichkeit Profit Center planen zu können, wurde laut Kern AG um eine dynamische Partnerfunktion erweitert. Beim Auslesen der Daten werden alle Partnerbeziehungen je Kostenart ermittelt und einzeln aufgelistet. Dadurch sollen sich Planungen schneller vornehmen lassen, auf Wunsch auch mit einer sofortigen Inversbuchung, also der Gegenbuchung auf dem Partnerprofitcenter unter umgekehrten Vorzeichen. Zudem können Controller nun auch Einzelposten für Profitcenter und Kostenstellen aufrufen.

Erweiterung der Satellitentabellen

Mit Allevo 2.5 können Kostenstellenplaner nun bis zu 18 Satelliten verwenden und dadurch komplexe, hoch integrierte Planungsprozesse besser abbilden. Zudem lassen sich die Selektionskriterien beim Auslesen der Daten laut Anbieter flexibel anpassen. Das geschieht über die Bereitstellung von standardisierten SAP-Schnittstellen zur Individualprogrammierung, den sogenannten BADIs (Business Add-Ins). Diese heben die enge Standardbeziehung zwischen dem Planobjekt (z.B. der Kostenstelle), dem Geschäftsjahr, der SAP-Planversion sowie dem Datensatz in der Satellitentabelle auf.

Die Kern AG hat zudem das Zusatzmodul „Flexible Planung“ entwickelt, mit dem Controller erstmalig Daten aus den Satellitentabellen als Budgetwerte auf Aufträge und Projektstrukturplan-Elemente (PSP) verbuchen können.

Schnellere Projektplanung

Ebenfalls neu ist die Funktion ProCed. Mithilfe der dynamischen Ermittlung relevanter Kostenarten kann nun das gesamte Projekt detailliert und übersichtlich in einer einfachen Listendarstellung geplant werden. ProCed analysiert vor dem Auslesen der Referenzdaten des Projektes, welche Kostenbeziehungen zum Projekt vorliegen und stellt die Ergebnisse in einer klar strukturierten Satellitentabelle dar. Dabei werden bei den Sekundärkosten alle relevanten Partnerbeziehungen ebenso wie die Projektstruktur und definierte Default-Kostenarten berücksichtigt.

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