Mit der zunehmenden Nutzung digitaler Dienste und Applikationen im Arbeitsalltag steigt auch die Erwartungshaltung der Nutzer an deren Performance und Verfügbarkeit. Unternehmen müssen deshalb Anwendungen neu konzipieren und verstärkt auf Cloud-native Technologien setzen, um den neuen Erwartungen gerecht zu werden.
Der Komplexität von Cloud-nativen Anwendungen und Infrastrukturen wird man nur mit einer gewissen Übersicht gerecht.
Ob es darum geht, sich Essen oder Medikamente zu bestellen, Buchungen vorzunehmen oder Entertainment jeglicher Art zu konsumieren – für nahezu alles existiert heute eine App. Und flexible Arbeitsmodelle sorgen dafür, dass Mitarbeiter jederzeit und an jedem Ort auf Anwendungen zugreifen können müssen, um ihren Tätigkeiten nachzugehen.
Dieses Angewiesensein auf digitale Dienste hat gleichzeitig jedoch auch dazu geführt, dass die Erwartungen der Nutzer an diese Dienste massiv gestiegen sind. Sie verlangen jedes Mal, wenn sie eine Anwendung nutzen, eine erstklassige, nahtlose digitale Erfahrung und die Toleranz für von diesem Standard abweichende Erlebnisse ist niedrig.
Cloud-native Anwendungen und Infrastrukturen im Fokus
Für Technologen stellt dieser seismische Wandel im Verhalten eine große Herausforderung dar und sie stehen unter großem Druck: Sie müssen nicht nur diese makellosen digitalen Erfahrungen bieten, da schon die kleinste Abweichung bei der IT-Verfügbarkeit und -Performance negative Folgen für ihr Unternehmen haben kann, sondern auch neue Innovationen mit hoher Geschwindigkeit liefern, denn nur den Status quo einer Anwendung zu erhalten, reicht langfristig nicht aus.
In den Führungsetagen und IT-Abteilungen ein Umdenken notwendig und ein Wechsel hin zu einem proaktiveren und strategischeren Ansatz. Die jüngste Studie von AppDynamics Agents of Transformation 2022 zeigt, dass deutsche Technologen diese Notwendigkeit erkannt haben und wissen, dass sie die Anwendungen ihrer Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten neu konzipieren und auf Cloud-native Anwendungen, Dienste und Infrastrukturen setzen müssen. Nur so werden sie in der Lage sein, den sich ständig verändernden Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden und Mitarbeitern dauerhaft hybrides Arbeiten zu ermöglichen.
Die Studie hebt auch einige Bereiche hervor, in die Unternehmen laut den Technologen in den nächsten zwölf Monaten investieren sollten: Dazu zählt für mehr als drei Viertel der Befragten (78 Prozent) beispielsweise die Anwendungssicherheit und für zwei Drittel (64 Prozent) die Observability von ihrer Cloud-nativen Anwendungslandschaft. Weitere Schwerpunkte sollten der Aufbau einer resilienten und agilen Cloud-nativen Umgebung sein sowie der Übergang zu einem Digital-first-Ansatz für alle Services des Unternehmens.
Richtige Prioritäten und geschäftsentscheidende Erkenntnisse
Während in den Führungsetagen der Unternehmen derzeit die Erkenntnis wächst, dass die digitalen Erlebnisse, die sie für Kunden oder Mitarbeiter bereitstellen, zunehmend zum zentralen Unterscheidungsmerkmal werden, sind sich Technologen dieser Tatsache schon länger bewusst. Denn 76 Prozent sagen, dass es heute wichtiger denn je ist, die Performance von Geschäftsanwendungen aufrechtzuerhalten. Allerdings sind die Anforderungen, um dieses Ziel zu erreichen, mittlerweile auch höher denn je.
Aus diesem Grund brauchen Technologen mehr als alles andere einen einheitlichen Überblick über ihre IT-Umgebung, um die Verfügbarkeit und die Performance in jeder Komponente der Umgebung verwalten und optimieren zu können. Mehr noch, sie müssen die Performance-Daten mit Geschäftszahlen und -ergebnissen in Echtzeit verbinden können. Dadurch können sie nicht nur die Ursachen von Problemen und Störungen schnell identifizieren und beheben, sondern diese auch grundsätzlich nach ihrer Bedeutung priorisieren: Je stärker ein Problem die Nutzererfahrung beeinträchtigt, desto höher ist die Priorität.
Darüber hinaus können sich Technologen die vorhandenen Unternehmensdaten besser zunutze machen, indem sie aus diesen beispielsweise Erkenntnisse generieren, wie sie das digitale Erlebnis optimieren können. Auch lassen sich aus diesen Daten Trends und sich verändernde Verhaltensweisen schneller ablesen, die in die Geschäftsstrategie des Unternehmens einfließen sollten. Dieses Maß an Transparenz über IT-Verfügbarkeit und -Performance erreichen Technologen mithilfe einer Plattform für Full-Stack Observability. Gleichzeitig bietet sie ihnen so auch die Möglichkeit, ihre eigenen Fähigkeiten beständig weiterzuentwickeln und beruflich die nächste Stufe zu erreichen.
Fazit
Tommy Ziegler
(Bild: AppDynamics)
Technologen sind sich darüber im Klaren, dass die nächsten Jahre herausfordernd werden, insbesondere da die Umstellung auf Cloud-native Anwendungen und Infrastrukturen an Geschwindigkeit zunehmen wird. Die Folge: Die Komplexität der IT-Umgebungen steigt. Aber mithilfe der richtigen Technologie werden sie nicht nur in der Lage sein, diese Herausforderung zu bewältigen, Anwendungen neu zu konzipieren und sich neue Fähigkeiten anzueignen, sondern auch Erkenntnisse gewinnen, die für die langfristige Ausrichtung ihrer Unternehmen entscheidend sind.
Stand: 08.12.2025
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* Tommy Ziegler ist Leader Sales Engineering bei AppDynamics.