Online-Umfrage zum CeBIT-Kompendium „Backup & Recovery“ von SearchStorage.de, Teil 3

Das Prinzip Hoffnung stellt keine Backup-Strategie dar

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Big Data ist in aller Munde. Zukünftige ERP-Datenbanken werden vielleicht vollständig auf PCIe-Speicherkarten laufen. Welchen Einfluss hat diese neue, mit kurzen Latenzzeiten agierende Speicherarchitektur auf die Backup-Software und Backup-Infrastruktur?

Dany: Wenn überhaupt, verstärkt ein solches Szenarium nochmals die Notwendigkeit eines Wandels im Bereich der Backup-Technologie mit dem Ziel, größere Datenmengen zu unterstützen und Backups in möglichst kurzer Zeit durchzuführen.

In diesem Zusammenhang ist die Deduplizierung der Datei ein Schlüsselfaktor und zugleich eine der Grundvoraussetzungen für diesen Wandel. Dazu kommt ein dediziertes Backup-System mit Funktionalität, die für das „Abspeichern in letzter Instanz“ notwendig ist. Backups dienen der Wiederherstellung der Daten nach einer Störung. Eine der Beschränkungen von Bandspeichern besteht in ihrer begrenzten Haltbarkeit und Zuverlässigkeit. Dagegen enthält ein dediziertes Backup-System Prüfroutinen, um sicherzustellen, dass Backups ordnungsgemäß abgeschlossen worden sind; dieses führt kontinuierlich Prüfungen der Datenintegrität durch.

In einer Welt, in der immer mehr Daten erzeugt und diese mit zunehmend höheren Geschwindigkeiten durch die Netze transportiert werden, ist die evolutionäre Weiterentwicklung der Backup-Technologie ein Muss. Das Prinzip Hoffnung stellt dabei keine Strategie dar. Die Backup-Technologie muss zuverlässig und ausgereift sein, sodass Recovery-Anforderungen sofort unterstützt werden können.

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