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IPv6 und Internet der Dinge im gegenseitigen Einfluss

Consol identifiziert die vier Megatrends für 2014

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IPv6 breitet sich aus

Auch IPv6 kommt nach einer langen Einführungsphase zum Zuge, so der Full-Service-Provider: Immer mehr Endanschlüsse erhalten Internetzugang auch oder ausschließlich über IPv6, und auch die Mobilfunkanbieter kündigen an, IPv6 in den Mobilnetzen zu realisieren. Hierdurch ergeben sich neue Anwendungsmöglichkeiten in der Kommunikation zwischen Servern und mobilen Clients wie auch in einer direkten Kommunikation der Clients untereinander, die von den Servern nur noch koordiniert und initiiert wird.

Gerade das in IPv6 integral enthaltene Multicasting erlaube dabei neue und hochskalierbare Kommunikationsszenarien. Gleichzeitig entstehen jedoch neue Sicherheitsrisiken, die sowohl Unternehmen als auch Konsumenten Probleme bereiten können.

Internet der Dinge kommt

Als vierten Punkt nennen die Münchner den Vormarch des Internet der Dinge. Die Technologie unterstütze beispielsweise die Industriesteuerung, die Sensorik im Verkehr oder im privaten Smart Home. Möglich ist dies durch die Verwendung offener Technologie- und Protokoll-Stacks in den Geräten (Stichwort: Embedded Systems).

Um das Internet der Dinge flächendeckend und in vielen Einsatzbereichen voranzutreiben, bedarf es zukünftig zudem der Integration und Implementierung der IPv6-Protokollfamilie direkt in der Hardware, um die Geräte Out-of-the-Box ohne Konfiguration in das vorhandene Netz einbinden zu können. So erst werden deren Informationen und Daten für andere Geräte und Steuerungssysteme nutzbar. Daraus ergeben sich eine Vielfalt neuer Anwendungen und Geschäftsmodelle für die Steuerung intelligenter Embedded Systems sowie der Aufbereitung, Visualisierung und Verwendung der gesammelten Daten. Die Consol-Experten erwarten für 2014 einen Meilenstein in dieser Entwicklung. □

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