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Problemmuster reduzieren IT-Ausfälle von Stunden auf Minuten

Big Data-Analysen steigern die Servicequalität von IT

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Automatische Problem-Mustererkennung

Ein in der Praxis erfolgreicher Ansatz ist es, mit Werkzeugen für das Applikationsverhalten die Leistung von Software-Systemen dauerhaft zu messen und zu analysieren. Die ermittelten Messdaten werden verwendet, um entstehende Performance-Probleme automatisch zu erkennen und es Diagnoseteams zu ermöglichen, Fehler schneller zu identifizieren.

Die Suche nach den Ursachen kann aufwändig sein. Gut beraten ist derjenige, der sich mit einer Software bei dem Erkennen von Mustern helfen lässt.
Die Suche nach den Ursachen kann aufwändig sein. Gut beraten ist derjenige, der sich mit einer Software bei dem Erkennen von Mustern helfen lässt.
(Bild: © john photon - Fotolia)

Eine beispielsweise von CA Technologies eingesetzte „Application Behavior Analytics-Engine“ bietet hierfür multivariante Analysen, um anomales Verhalten und Muster automatisch zu erkennen. Mit diesem System können mehrere 10.000 Variablen in Echtzeit analysiert werden.

Hierbei kommen keine festen Schwellenwerte, Regeln oder Profile zum Einsatz. Vielmehr durchsucht eine selbstlernende Engine automatisch ein Daten-Repository, das von „CA Application Performance Management“ und weiteren Quellen gefüllt werden kann. Hier wird nicht wie bei vielen Performance-Management-Produkten nur das Verhalten einer Variablen betrachtet; denn es ist nicht das Ziel, die Symptome aufzuspüren, sondern über Fehlermuster die Ursache zu ermitteln.

Mehr Zeit für das Wesentliche

Die Lösung ermittelt ein anormales Verhaltensmuster aus Daten von verschiedenen Komponenten. Dies trägt zu einer verbesserten Servicequalität und Endanwendererfahrung bei. Die Zeit zur Fehlersuche und -behebung wird noch einmal deutlich reduziert.

IT-Verantwortliche erhalten somit mehr Planungssicherheit bei dem Betrieb unternehmenskritischer Anwendungen, da sich SLAs gegenüber Fachbereichen mit einer höheren Sicherheit planen und einhalten lassen. Gleichzeitig werden hochqualifizierte IT-Experten von monotonen Routinetätigkeiten entlastet, die bei der Überwachung eingehender Fehlermeldungen durch einmaliges Überschreiten von fest definierten Schwellenwerten aus dem System-Management entstehen. CIOs können so die laufenden Betriebskosten ihrer IT-Administration senken und gleichzeitig die Ausfallsicherheit der IT-Infrastruktur stärken.

Der Autor:

Peter Mörsch ist Senior Solution Strategist bei CA Technologies.

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