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Best Practice: Wie migriere ich von VMware zu Hyper-V?

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Einbahnstraße bei der Migration und den Ports

Wie die meisten Tools von VMware und Microsoft erlauben die Tools eine Migration nur in eine Richtung. Es besteht also keine Möglichkeit die Server von Hyper-V zu VMware zu migrieren.

Neben der Möglichkeit, offline virtuelle Festplatten zu migrieren, kann Microsoft Virtual Machine Converter auch aktive virtuelle Server übertragen. Verwenden Administratoren den Assistenten mit grafischer Oberfläche, muss die Quell-VM gestartet sein, sonst ist keine Migration zu Hyper-V möglich.

Das Benutzerkonto mit dem Administratoren die Migration durchführen, muss über administrative Rechte in der Quell-VM, als auch auf dem Hyper-V-Host verfügen und Bestandteil der gleichen Active Directory-Gesamtstruktur, besser der gleichen Domäne sein. Außerdem muss sich das Tool per WMI mit dem Gastsystem verbinden können.

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Die entsprechende Option schalten Administratoren in der Firewall auf dem Server frei. Über das Netzwerk muss mit dem RPC-Port „TCP 135“ zugegriffen werden können. Die Datei- und Druckerfreigabe auf dem Gastserver haben ebenfalls aktiv zu sein, da der Assistent auch auf die TCP-Ports 139 und 445 sowie auf „UDP 137“ und 138 zugreifen muss (siehe: Abbildung 5).

Ablauf der Migration

Während der Migration verbindet sich das Tool online mit vCenter oder ESX/ESXi und hat Zugriff auf die laufenden VMware-VMs. Während der Migration erstellt das Tool einen Snapshot, passt den virtuellen Server an und kopiert die Daten auf den Hyper-V-Host. Dabei pausiert das Tool auch den Gastserver.

Nach der Migration bleibt der Quell-Server auf dem VMWare-Host zwar bestehen, wird durch das Tool aber abgeschaltet. Der virtuelle Server wird außerdem auf dem Hyper-V-Ziel-Server aktiviert.

Eingriff in den Automatismus

Wollen Administratoren das vermeiden, muss hier manuell eingegriffen werden. Die Einstellungen dazu nehmen Administratoren im Assistenten vor. Migrierte Server müssen in vielen Fällen auch neu aktiviert werden.

Klappt während der Migration etwas nicht, können Administratoren auch die Log-Datei des Tools verwenden. Die Datei „MVMC.log“ befindet sich im „Temp“-Verzeichnis des Benutzerkontos, mit dem der Assistent durchgeführt wird.

Der Autor:

Thomas Joos schreibt Handbücher und Artikel über die Software von Microsoft.
Thomas Joos schreibt Handbücher und Artikel über die Software von Microsoft.
(Bild: Joos)

Thomas Joos ist Autor viele Microsoft-Handbücher und DataCenter-Insider-Blogger. Er lebt in Bad Wimpfen.

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