Prof. Dr. Christian Koos, Leiter des Instituts für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) am KIT, nahm den Innovation-Award 2026, stellvertretend für seine Forschungsgruppe entgegen.
(Bildquelle: Manuel Emme Fotografie)

Mit dem ersten Innovation-Award der Insider-Medien wurde das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für seine Forschungen und Entwicklungen im Bereich optischer Mikroelektronik/Optical Computing am Beispiel eines elektro-optischen Modulators sowie optischer Mikrochips und optischer Mikrochip-Verbindungen ausgezeichnet.

Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) haben einen elektro-optischen Modulator entwickelt, der elektrische Signale direkt in Lichtimpulse umwandelt, mehr als 400 Gigabit pro Sekunde schafft und sich erstmals industriell in großen Stückzahlen fertigen lässt.

Und mit dem vom KIT entwickelten 3D-Druckverfahren lassen sich winzige optische Bauteile für die Datenübertragung mit Lichtbrücken präzise und effektiv miteinander verbinden. Dieses Verfahren ermöglicht die automatisierte Massen­fertigung optischer Sender- und Empfängersysteme, indem sich sowohl optische Leitungen zwischen Chips herstellen als auch Mikrolinsen extrem präzise an Glasfasern oder Chipkanten drucken lassen.