Aufmerksamkeitsstarker Auftritt

8 goldene Regeln für die perfekte Rede

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5. In der Kürze liegt die Würze

Als empirisch belegte verständliche Satzlänge gelten nach dem sogenannten Flesch-Reading-Ease Aussagen mit rund 14 Wörtern. Dabei erzeugen kurze Wörter mit maximal zwei Silben – etwa Liebe, Hass, Wut, Ärger – deutlich mehr Emotionen als längere Begriffe wie Unzufriedenheit oder Gratwanderung.

6. Aktiv statt Passiv

Aktive Formulierungen wirken lebendiger als passive Satzkonstruktionen. Zuhörer verstehen sie einfacher und hören dadurch interessierter zu. So erreicht eine Aussage wie „Herr Müller hat Folgendes beschlossen: …“ das Publikum besser als „Es wurde Folgendes von Herrn Müller beschlossen: …“.

7. Immer im Präsens bleiben

Um das Publikum in das Geschehen einzubinden und Vertrauen zu schaffen, sprechen gute Redner möglichst in der Gegenwartsform – also im Präsens. Vorträge, in denen die Vergangenheitsform

dominiert, erzeugen Distanz. Nicht nur in Bezug auf den Inhalt, sondern auch gegenüber dem Redner.

8. Alle im Blick

Eine hauptsächlich abgelesene Rede garantiert nur eines: Desinteresse und geistige Abwesenheit im Publikum. Wer Blickkontakt mit den Zuhörern herstellt, kommuniziert auch auf einer Ebene mit ihnen.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke MM Maschinenmarkt. Verantwortlicher Redakteur: Jürgen Schreier.

* Jürgen Hall ist professioneller Rhetorik-Trainer für Wirtschaftsakteure und Bildungsträger aus ganz Deutschland sowie Partner des Berater- und Trainernetzwerks Square-CT und Dozent bei der internationalen Trainerakademie Advanced Coaching und Training (ACT).

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