Z-Insights liefert Unternehmen Erkenntnisse über Abonnenten

Zuora kauft Analyseexperten Frontleaf

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Business Intelligence für die „Subscription Economy“: Z-Insights soll ab Herbst ausgerollt werden. Zuora verwendet hierfür den Begriff „Subscriber Experience Analytics“.
Business Intelligence für die „Subscription Economy“: Z-Insights soll ab Herbst ausgerollt werden. Zuora verwendet hierfür den Begriff „Subscriber Experience Analytics“. (Bild: Zuora)

Bereits wenige Tage nach der Akquistion von Frontleaf kündigt Zuora eine gemeinsame Lösung an: Mit Z-Insights sollen Unternehmen große Mengen von Abonnentendaten aus verschiedenen Quellen verbinden und so ihre Angebote optimieren.

Mit Frontleaf hatte Zuora am 18. Mai einen Anbieter von Software für Kunden-Analyse übernommen. Zu finanziellen und weiteren Details hält sich der Anbieter weitgehend bedeckt. Klar ist: Frontleaf wird samt Angestellten in Zuora integriert, der bisherige CEO Tom Krackeler wechselt in den Zuora-Vorstand. Sehr konkret wird Zuora allerdings beim Thema Z-Insights – einer bereits jetzt angekündigten Lösung, in die auch Frontleafs Expertise einfließen soll.

Das Modul Subscriber Moments liefert Angaben zu Kundenaktionen – aufgezeichnet aus Subscriber Events in verschiedenen Quellen.
Das Modul Subscriber Moments liefert Angaben zu Kundenaktionen – aufgezeichnet aus Subscriber Events in verschiedenen Quellen. (Bild: Zuora)

Zuora Z-Insights richtet sich an Anbieter von Abomodellen und soll die passenden Tools für eine zweite Welle der so genannten "Subscription Economy" bereitstellen. Sei es zunächst darum gegangen, per Relationship Business Management (RBM) langfristige Beziehungen zu Abonnenten aufzubauen, sollen Organisationen nun das richtige Geschäftsmodell mit überzeugenden Benutzererlebnissen koppeln. Zuoras CEO Tien Tzuo führt aus: „Heute präsentieren wir Z-Insights mit einer Reihe von spannenden neuen Funktionen. Unternehmen, die Geschäftsmodelle auf Subscription Basis anbieten, erhalten nun wichtige Erkenntnisse über ihre Abonnenten. Darauf können sie aufbauen und entsprechend strukturiert und konsistent agieren.“

Folgend Module sollen zunächst als Z-Insights angeboten werden:

  • Subscriber Identity – Blick auf Kunden in Echtzeit, abgeleitet aus der Aggregation von demografischen Daten und anderen Attributen aus verschiedenen Quellen. Dazu gehören Informationen wie Kontostand, Unternehmensdaten, demografische Daten, Angaben über wiederkehrende Umsätze, gesellschaftliche Kennzahlen und Nutzerzahlen.
  • Subscriber Moments – Ein Live-Fenster erlaube den Blick auf Kundenaktionen, aufgezeichnet aus Subscriber Events in verschiedenen Quellen. Beispiele für solche Events sind Kündigungen, Neuanmeldungen, angenommene Angebote, E-Mails, die Nutzung von Services, Tickets, Upgrades und Konsumverhalten.
  • Subscriber Segments – Dynamische Subsets der Abonnementen-Menge, damit Unternehmen in diesen Segmenten sinnvolle Aktionen identifizieren und durchzuführen können. Beispiele: Add-on Targets; Unternehmen mit mehr als 5.000 Benutzern; Nutzer, die wahrscheinlich bald von einem kostenlosen zu einem Bezahl-Account wechseln werden; High-Volume Nutzer; neue Abonnenten; Anwender, die auf dem Absprung sind; Up-selling Ziele; Kunden, die immer weniger aktiv sind.
  • Subscriber Trigger – Die Möglichkeit Interaktionen mit den Abonnenten über verschiedene externe Kanäle und Applikationen auszulösen. Beispiele: E-Mail-Kampagnen via E-Mail Marketing oder Kundenerfolgstools; In-App Nachrichten; Anzeigen von Hinweisen auf mobilen Devices; Tasks, die in einem CRM-System Mitarbeitern zugewiesen sind.
  • Subscriber Dashboard – Der Blick aus der Kommandozentrale auf individuelle Abo-Profile und deren Status, inklusive Schlüsselattribute der Identitäten, aktive Segmente, Momente in der Timeline, Metriken über Nutzung oder andere Aktivitäten. Das Dashboard sei portierbar und könne auch in externen Systemen angezeigt werden, wie zum Beispiel in einem CRM-System.

Z-Insights soll im Rahmen eines limitierten Pilotprogramms ausgerollt werden. Termin: Herbst 2015.

Zuora und die „Subscription Economy“

Zuora selbst ist ein Anbieter, der bereits vor einigen Jahren den Begriff „Subscription Economy“ ins Leben gerufen hat. Das Unternehmen unterstützt Firmen in allen Branchen dabei, ihre Produkte über Abo-Modelle zu verkaufen.

Mit Subscription Economy zu individuellem Service

Keine Unternehmenstransformation ohne Cloud Computing

Mit Subscription Economy zu individuellem Service

22.05.15 - Kunden wollen nicht länger nur Produkte kaufen, sondern Dienstleistungen abonnieren. Dieser Trend hat vor wenigen Jahren die Ära der „Subscription Economy“ eingeläutet. Die Dynamik die sich daraus für Märkte und Anbieter entwickelt, ist nicht mehr zu stoppen. Das stellt die gewachsenen Geschäftsmodelle auf den Prüfstand. lesen

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