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Sächsische Akademiker untersuchen Implementierung von Time Division Duplex ZTE und TU Dresden planen gemeinsames LTE-Forschungszentrum

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Telekommunikationsausrüster ZTE und die Technische Universität Dresden haben die Gründung eines Zentrums für Forschung und Entwicklung vereinbart. Dort sollen Schlüsseltechnologien für LTE erprobt werden; ein Schwerpunkt dabei: Time Division Duplex (TDD). Als Teil der Vereinbarung verpflichtet sich ZTE, künftig Absolventen der TU einzustellen.

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Fan Qinfeng und Prof. Hans Müller-Steinhagen unterzeichnen das MoU in Berlin.
Fan Qinfeng und Prof. Hans Müller-Steinhagen unterzeichnen das MoU in Berlin.
( Archiv: Vogel Business Media )

ZTE und TU Dresden haben in einem Memorandum of Understanding (MoU) vereinbart, ein Zentrum für Forschung und Entwicklung zu gründen. Das Dokument wurde anlässlich des Staatsbesuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao Ende Juni unterzeichnet – von Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden, und Fan Qinfeng, Executive Vice President von ZTE.

Das geplante Zentrum soll sich vorrangig mit der Entwicklung von Schlüsseltechnologien für den Mobilfunkstandard LTE beschäftigen. Konkret hofft man auf weitere Erkenntnisse sowie mögliche Implementierungspatente um die TDD-Technologie (Time Division Duplex).

ZTE will auf hochqualifizierte Ingenieure und technische Einrichtungen der TU Dresden zurückgreifen. Dem entsprechend werde das Forschungs- und Entwicklungszentrum auch in der Nähe der Hochschule entstehen. Zusätzlich hat sich ZTE verpflichtet, künftig Absolventen der TU Dresden einzustellen.

Bislang existieren acht Forschungs- und Entwicklungszentren für TDD-LTE in Amerika, Europa und China. ZTE beschäftigt insgesamt 4.000 wissenschaftliche Fachkräfte für Forschung und Entwicklung zum Thema LTE. Laut eigenen Angaben befinden sich bereits 235 LTE-Basispatente im Besitz des Unternehmens.

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