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Wavelength Division Multiplexing für Ultra-Long-Haul-Transportnetze ‚Beyond 100G‘ ZTE nutzt WDM zur optischen Signalübertragung mit 24 Tbit/s

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit Wavelength Division Multiplexing (WDM) hat Telekommunikationsausrüster ZTE 24 Terabit pro Sekunde übertragen – per Standard-Glasfaser und über eine Entfernung von 2.400 Kilometern. Die Technik ist laut Hersteller eine Grundlage, um bisher übliche Transferraten von 100 Gbit/s pro Kanal demnächst zu verzehnfachen.

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ZTE nutzt je zwölf C-Band- und L-Band-Signale mit 1,3 Tbit/s.
ZTE nutzt je zwölf C-Band- und L-Band-Signale mit 1,3 Tbit/s.
( Archiv: Vogel Business Media )

ZTE ist eine Signalübertragung mit 24 Terabit pro Sekunde gelungen – laut Hersteller genug Leistung, um das gesamte, 2010 in deutschen Mobilfunknetzen angefallene Datenvolumen in circa sechs Stunden zu übertragen. Details zur Versuchsanordnung wurden als „Post Deadline Paper“ auf der 16. Opto-Electronics and Communications Conference in Taiwan vorgestellt.

Teil der Demonstration war ein WDM-System von ZTE. Dieses nutzte je zwölf C-Band- und L-Band-Signale. Pro Kanal wurden 1,3 Tbit/s übertragen; abzüglich der Übertragungsinformationen (Forward Error Correction, FEC) entspricht das in Summe 24 Tbit/s. Jedes Signal wurde mittels QPSK (Quadrature Phase Shift Keying) des „Polarization Wavelength Division Multiplex“-Verfahrens, optischem OFDM-Modulationscode-Format und „Coherent Optical Detection“ empfangen. Als Übertragungsstrecke nutzte ZTE 2.400 Kilometer Standard-Glasfaser für Einfach-Modus, ausgestattet mit dem Standardverstärker „Erbium Doped Fiber Ampflifier“ (EDFA).

ZTE glaubt, dass das Experiment den Weg für zukünftige, optische WDM/ULH-Transportnetze (ULH = Ultra-Long Haul) mit einer Bandbreite von einem Tbit/s ebne. Dr. Peihong Hou, Leiter der ZTE Deutsche Telekom Business Unit, führt aus: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir eine schnelle Kommerzialisierung dieser Übertragunsgeschwindigkeiten ‚Beyond 100G‘ für unsere deutschen Kunden erreichen können“.

Bereits Anfang des Jahres hatte ZTE gemeldet, 10 Tbit/s per orthagonalem Fequenzmultiplex-Verfahren (OFDM) übertragen zu haben.

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