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Vom Rechenzentrum in die Wolke ZeyOS läuft in SoftLayer Cloud

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Zeyon Technologies bietet das Businessbetriebssystem ZeyOS künftig nicht mehr über ein Hochsicherheitsdatencenter von Level(3) an, sondern über die IBM SoftLayer Cloud. Globale Verfügbarkeit, Bluemix und Watson sollen neue Märkte und Kundengruppen erschließen.

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Zeyon versteht das SaaS-Angebot ZeyOS als Businessbetriebssystem für Unternehmen bis etwa 200 Mitarbeitern.
Zeyon versteht das SaaS-Angebot ZeyOS als Businessbetriebssystem für Unternehmen bis etwa 200 Mitarbeitern.
(Bild: Zeyon)

Mit Zeyon Technologies (Zeyon) präsentiert IBM einen weiteren Referenzkunden für die eigene SoftLayer Cloud. Der Anbieter hatte seine per Plattform ZeyOS – eine auf den Mittelstand zugeschnittene Arbeitsumgebung mit Web-Anwendungen für Kommunikation, Lagerhaltung und Fakturierung – bislang über ein Rechenzentrum in München angeboten.

Beim Entstehen dieses Beitrags verwies die ZeyOS-Homepage übrigens immer noch auf ein durch Level(3) betriebenes Hochsicherheitsdatencenter, in dem außer Zeyon selbst niemand physischen oder digitalen Zugang zu Daten habe. Inwieweit dieser Sicherheitsstandard auch mit der SoftLayer Cloud garantiert wird, verschwieg uns Zeyon auf Anfrage; ebensowenig verriet das 2008 gegründete Unternehmen, ob es bei der Migration vom bisherigen Rechenzentrum in die Cloud möglicherweise Schwierigkeiten gegeben hat.

Eine von IBM herausgegebene Pressemitteilung zitiert den Zeyon-CTO Benjamin Coutu derweil wie folgt: „ZeyOS, Bluemix und Watson eröffnen völlig neue Möglichkeiten, um die digitale Transformation im Unternehmen voranzutreiben“.

Hierzu beitragen dürfte einerseits die schnelle Skalierbarkeit der global verfügbaren SoftLayer Cloud – IBM betreibt nach eigenen Angaben weltweit über 40 Cloud-Rechenzentren. Mit der PaaS-Umgebung Bluemix und den Werkzeugen zu Watson Analytics könne ZeyOS zudem Kunden aus der Entwicklerszene ansprechen – glaubt IBM und verweist auf über 100 Cloud-Services, mit denen sich mobile Apps und Anwendungen programmieren ließen.

ZeyOS wurde für mittelständische Unternehmen mit zwei bis 200 Mitarbeitern konzipiert und liefert neben Server- und Storageleistungen auch Anwendungen für Lagerhaltung, Fakturierung, E-Mail oder Kalender. Endanwender zahlen monatlich fünf Euro pro Nutzer plus drei Euro für jede genutzte App. Zu den circa 50 ZeyOS-Kunden gehören unter anderem IT-Dienstleister CMS IT-Consulting oder der Onlinehändler weplayhandball.de.

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