Interview mit Dr. Bernhard Tritsch, Technical Director bei AppSense

„Wir stellen sicheren Datenzugriff für Mitarbeiter von überall bereit“

| Redakteur: Ulrich Roderer

AppSense bringt neue Lösungen für den Datenzugriff von allen Endgeräten.
AppSense bringt neue Lösungen für den Datenzugriff von allen Endgeräten.

Filesharing-Systeme wie Dropbox haben im Unternehmen Furore gemacht, weil Anwender sie einfach nutzen können. Doch geschäftliche Daten müssen geschützt sein. AppSense wird Ende des Jahres eine Unternehmenslösung für den sicheren Datenzugriff von überall herausbringen. DataCenter-Insider sprach mit Dr. Bernhard Tritsch, Technical Director bei AppSense.

DataCenter-Insider: Sie haben mit Datanow ein Lösung für den Datenzugriff für Anwender herausgebracht. Jetzt soll eine Version für Unternehmen folgen. Worin liegt der Unterschied?

Dr. Tritsch: Wir entwickeln die DataNow-Lösung weiter für die Anforderungen an Sicherheit und Benutzermanagement, wie es Unternehmen für ihre Datensicherheit benötigen. Die Enterpriseversion wird eine End-to-End-Verschlüsselung besitzen und Policies für die Datenklassifikation. Damit können Unternehmen regeln, wo Daten gespeichert werden dürfen. Es wird auch die Möglichkeit von Department Shares geben, so dass Abteilungen eigene Gruppen bilden können.

Sie haben im Frühjahr Rapsphere übernommen. Wie wird diese Technologie integriert?

RAPsphere hat Filtertreiber für mobile Plattformen entwickelt. Wir werden diese Technologien unter dem Produktnamen „MobileNow“ noch vor der Enterpriseversion von DataNow auf den Markt bringen. Das Produkt unterstützt Unternehmen, schneller BYOD umzusetzen. Grundsätzlich sollen Mitarbeiter selbst entscheiden können, wann, wo und mit welchem Endgerät sie arbeiten wollen. MobileNow bietet Sicherheit in Echtzeit und ermöglicht die Einhaltung von Compliance. Anwender haben freie Wahl bei Apps, Daten und Geräte.

Ist BYOD wirklich ein Thema in deutschen Unternehmen oder nicht doch ein amerikanischer Trend?

Sie haben sicher recht, dass die Entwicklung derzeit von Amerika getrieben wird. Aber in Deutschland ist es eine schleichende Bewegung. Sie wird von den Anwendern, speziell Managern und mobilen Mitarbeitern getrieben, die neue Geräte wie Tablets oder Smartphones als Arbeitsgeräte nutzen wollen und dazu Druck auf die Unternehmens-IT machen.

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