PAC-Analyse „Kundennutzen und Herausforderungen des Enterprise Open Source-Ansatzes von Aras"

Wie das Open Source-Lizenzmodell PLM-Projekte beschleunigt

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Geschäftsmodell Open Source

Aras bietet die PLM-Plattform Aras Innovator als Enterprise Open Source-Lösung an, wodurch die Lösung frei von Lizenzgebühren ist. Das Geschäftsmodell des Anbieters basiert darauf, dass Unternehmen einen optionalen Service- und Supportvertrag mit Aras abschließen.

Die PLM-Lösung von Aras ist die Entwicklung eines Unternehmens und wurde im Kern nicht von einer offenen Community entwickelt. Es existieren mittlerweile zahlreiche Erweiterungen, die von Kunden und Partnern stammen. Daher wurde für das Lizenzmodell der Begriff „Enterprise Open Source“ gewählt. Verwendet wird das von Microsoft veröffentlichte Lizenzierungsmodell „MS Public License“, das von der Open Source Initiative (OSI) als Open Source anerkannt ist.

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Unternehmen können die Software direkt von der Homepage des Anbieters herunterladen und mit einer unbegrenzten Anzahl von Nutzern zeitlich unlimitiert verwenden. Optional erbringt Aras kostenpflichtige Leistungen wie Beratung, Service, Training und Wartung. Dies erfolgt im Rahmen eines Subskriptionsvertrags, den der Kunde mit Aras abschließt. Hervorzuheben ist insbesondere der angebotene Update-Service: Unabhängig vom Customizing der PLM-Installation garantiert der Anbieter das Einspielen von Updates zu dem im Subskriptionsvertrag angebotenen Festpreis. Weiterhin umfassen die Leistungen einen erweiterten Hotline-Support, regelmäßige Updates und kostenfreie Trainings.

Die Kosten für den Subskriptionsvertrag richten sich nach der Anzahl der Nutzer. Wird der Funktionsumfang der PLM-Lösung erweitert, fallen keine zusätzlichen Lizenzgebühren für neue Software-Module an. Bei einem nicht verlängerten oder gekündigten Servicevertrag darf der Kunde die PLM-Anwendung auch weiterhin nutzen. Auch eine Ausweitung des Nutzerkreises der Lösung zieht keine Lizenzkosten nach sich. Jedoch erhöht sich der Preis für einen bestehenden Subskriptionsvertrag: Die Anpassung der tatsächlichen Nutzerzahlen erfolgt erstmalig nach zwei Jahren, danach in der Regel jährlich, wobei keine rückwirkenden Berechnungen vorgenommen werden. Die hohe Skalierbarkeit und das geringere finanzielle Anfangsrisiko bieten damit gleichzeitig auch die Voraussetzung für globale und standortübergreifende PLM-Initiativen. Unterstützung erhalten Kunden hierbei durch ein weltweites Netzwerk von über 80 Partnern und Systemhäusern. In Deutschland sind dies unter anderem T-Systems und Seeburger sowie weitere auf PLM-spezialisierte Anbieter.

„Als herstellerunabhängiger PLM-Lösungsanbieter pflegen wir Partnerschaften mit allen wesentlichen PLM Software-Anbietern. Wir setzen Aras bereits heute erfolgreich bei Suppliern und Herstellern von Investitionsgütern ein. Attraktiv für uns sind die Technologie sowie das Geschäftsmodell“, kommentiert Peter Schoppe, Head of Project Delivery Center Product Lifecycle Management, T-Systems GmbH.

Schneller erste Ergebnisse präsentieren

Einen zentralen Kundennutzen der Aras-Lösung sieht PAC darin, dass die PLM-Plattform lizenzkostenfrei angeboten wird. Das Aras-Geschäftsmodell minimiert die Einstiegshürden für PLM-Projekte, da keine Anfangsinvestitionen in Software-Lizenzen anfallen. Das Geschäftsmodell sowie die offene SOA-basierte Technologie begünstigen die schrittweise Einführung von PLM-Anwendungen im Unternehmen.

Mithilfe vorkonfigurierter Best Practice-Lösungen können Organisationen innerhalb weniger Wochen erste konkrete Ergebnisse präsentieren, beispielsweise als Pilotprojekt innerhalb einer Abteilung, um den generellen PLM-Nutzen für das Unternehmen sichtbar zu machen. Der Start mit kleinen Projekten erlaubt es den Fachabteilungen, eine PLM-Lösung ohne größeres finanzielles Risiko schrittweise zu implementieren. Mit diesem Ansatz werden monatelange Planungsphasen vermieden, die eine PLM-Anwendung schon veralten ließen, noch bevor das System produktiv geschaltet wird.

„Ein PLM-Großprojekt kam für uns nicht in Frage, da wir konkrete Forderungen aus den Fachabteilungen zeitnah umsetzen mussten. Daher starteten wir mit kleinen Projekten auf Basis von Aras Innovator, um konkrete Prozesse schnell in den Fachbereichen zu etablieren“, erläutert Rolf Hüsemann, PLM-Projektleiter bei der GETRAG FORD Transmissions GmbH.

Die Architektur von Aras Innovator ist darauf ausgelegt, mit den Anforderungen der Kunden zu wachsen. Hierzu verfügt die PLM-Plattform über vielfältige Replikations- und Skalierungstechnologien, eine offene Systemarchitektur und ist in einer Cloud-Umgebung lauffähig. Außerdem existieren zahlreiche CAD-Schnittstellen und mehrere Sprachversionen.

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