Werkzeugbauer setzt auf SugarCRM Wie aus einem Guss

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

E-Mails und Excel-Sheets haben für den Aufbau eines effizienten Vertriebs- und Kundenmanagements ausgedient. Den Schlüssel zum Erfolg bieten CRM-Systeme. Das erkennen auch zunehmend die Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen.

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Die Kramski GmbH profitiert als mittelständisches Unternehmen von der Flexiblität der CRM-Lösung Sugar.
Die Kramski GmbH profitiert als mittelständisches Unternehmen von der Flexiblität der CRM-Lösung Sugar.

Für eine bessere Auftragsquote und einheitliche Vertriebsprozesse setzt die Pforzheimer Kramski GmbH, ein Werkzeugbauunternehmen zur Herstellung von Präzisions- und Hochleistungsstanzwerkzeugen, auf SugarCRM. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet und produziert heute komplexe und technologisch anspruchsvolle Stanz- und Kunststoff-Metall-Verbundprodukte.

Kramski entschied sich 2010 für Sugar. Dabei ging es dem Unternehmen darum, den internationalen Vertriebsprozess zu vereinheitlichen und transparenter zu gestalten sowie die Effizienz und somit die Auftragsquote zu erhöhen. Eine weitere Herausforderung war die Vernetzung der weltweiten Standorte in Deutschland, den Vereinigten Staaten, Sri Lanka und Indien.

Im Zuge dieser Umstellung sollten internationale Sales-Bereiche im Unternehmen auf ein CRM-System und damit eine Kundendatenbank zugreifen. Das Unternehmensmanagement hat dann mit einem Mausklick Zugang zu den Daten aus dem Vertrieb. Dadurch ist schnell ersichtlich, wie es um die Akquisition, die Angebotsbearbeitung und somit um die Umsetzung der Vertriebsziele und Wachstumsprognosen des Unternehmens steht.

Projektbeginn auf der grünen Wiese

Bisher wurden Kundenanfragen über eine Office-Version und Lotus Notes von den Vertriebsverantwortlichen an den Standorten lokal bearbeitet und die gesamte Korrespondenz war über die Inboxen der Mitarbeiter verteilt. „Aussagen zur Qualität eines Leads oder zur Kundenhistorie waren so fast unmöglich. Dafür hätten wir erst einmal den kompletten Mailverkehr sichten und auswerten müssen“, sagt Hartmut Wirth, Vertriebsleiter bei der Kramski GmbH.

Die Verantwortlichen verglichen daher zwei denkbar unterschiedliche CRM-Konzepte: die zentrale Einführung von SAP oder eine Insellösung. Die webbasierte Version von Sugar mit weltweiten Zugriffsmöglichkeiten setzte sich aus einer ganzen Reihe von Gründen durch. So bietet die Lösung kurze Prozesszeiten bei der Einführung und die spezialisierte Anpassung an die Anforderungen des Werkzeugherstellers. „Da wir Sugar individuell modifizieren und verändern konnten, haben wir anstatt einer standardisierten Lösung nur so viel CRM eingekauft, wie wir wirklich benötigen“, erklärt Wirth.

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