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Datenmigration im Sauseschritt

Wechsel auf SkySQL reduziert bei Mobilcom-Debitel die Support-Kosten

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Tausche MySQL gegen MariaDB und Co.

Deshalb entschied sich das Unternehmen dafür, seine bestehende Lösung MySQL Enterprise auf MySQL Community zu migrieren und MySQL Schritt für Schritt durch MariaDB zu ersetzen. Der Startschuss für das Migrationsprojekt fiel im Mai 2013.

Geschäftskunden wird von Mobilcom-Debitel netzunabhängig ein bedarfsgerechtes Mobilfunk-Paket geschnürt.
Geschäftskunden wird von Mobilcom-Debitel netzunabhängig ein bedarfsgerechtes Mobilfunk-Paket geschnürt.
(Bild: mobilcom-debitel)

Innerhalb weniger Wochen ist es den technischen Teams von Mobilcom-Debitel und SkySQL gemeinsam gelungen, sämtliche der rund 180 im Konzern vorhandenen MySQL-Instanzen von der MySQL Enterprise Edition auf die Community Edition von SkySQL umzustellen. Bereits im Juli war die Migration abgeschlossen und die Lösung ging in den Produktivbetrieb. Im Zuge dessen konnte sich der Mobilfunkanbieter auch aus dem Support-Vertrag lösen und profitiert seitdem von den Vorteilen einer heterogenen MySQL-Landschaft und ihren diversen Optionen.

Mittlerweile läuft MariaDB auf 22 Unternehmens-Servern von Mobilcom-Debitel. Der Support für die heute gemischte Umgebung aus MariaDB, MySQL Community Servern und Percona Servern wird über einen einheitlichen Vertrag abgedeckt.

Kostensenkung und Transparenz

Die Planung des Unternehmens sieht zudem vor, zukünftig alle neuen Instanzen mit MariaDB auszurollen und auch aus dem bestehenden Portfolio weitere Instanzen auf MariaDB zu verschieben. Da die installierte Lösung auf Wachstum ausgelegt ist, sind ausreichende Kapazitäten vorhanden, um diese Geschäftsentscheidung ohne zusätzliche Investitionen umsetzen zu können.

„Inzwischen greifen etwa 5.000 Mitarbeiter und bis zu 14 Millionen Kunden auf die Systeme zu“, berichtet Alexander Eckert. „Da alle Systeme hochvernetzt sind, können wir allerdings keine verbindlichen Zahlen darüber nennen, wie viele Zugriffe tatsächlich über alle 180 Instanzen erzeugt werden. Auf jeden Fall ist das Volumen beachtlich.“

Bislang habe man mit der Lösung die besten Erfahrungen gemacht, so Eckert weiter. Die Antwortzeiten haben sich verbessert, die Flexibilität des Unternehmens ist gestiegen und der Support ist heute deutlich besser als vor der Umstellung. Auch vom finanziellen Standpunkt her hat sich die Migration für mobilcom-debitel gelohnt, denn die Betriebskosten für das Daten-Management und die Infrastruktur sind erheblich gesunken.

Die Autorin:

Petra Adamik ist freie Journalistin in München.

(ID:42909245)

Über den Autor

 Petra Adamik

Petra Adamik

Freie Journalistin