Application Delivery Controller im WWW-Einsatz

Weboptimierung mit ADN und CDN schafft Elastizität für Traffic-Spitzen

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Bandbreitenengpässen entgegenwirken und Latenzen verringern

Ein besseres Management der Aktivitäten im Web, beispielsweise indem diese gruppiert, priorisiert und zusammen verarbeitet werden, kann dazu führen, dass die Daten weniger große Runden drehen müssen. So wird die Latenz verringert, die dadurch entsteht, dass Seiten geographisch gesehen nicht nah beieinander liegen.

Mithilfe von Traffic Managern in ADCs können die Menge der Anfragen, die Gestaltung der Bandbreite, das Routing und für die Komprimierung Regeln festgelegt werden, um einen besseren Service zu liefern. Das Verwalten und Priorisieren von Traffic kann also eine Lösung sein, um mit regulären oder unerwarteten Nutzungsspitzen umzugehen. Solche Tools funktionieren, indem sie den wichtigsten Traffic identifizieren und sicherstellen, dass diese Anfragen einen außergewöhnlichen Online-Dienst bekommen. Gleichzeitig wird unwichtigerer Traffic, der keinen Umsatz generiert, bearbeitet und überwacht, nur eben mit geringerer Priorität.

Dynamische Caching-Seiten helfen außerdem dabei sicherzustellen, dass es an kritischen Punkten im Transaktionsprozess keine Verzögerung gibt, beispielsweise bei einer Online-Bestellung oder Bezahlung. Denn es ist nicht gut wenn ein Kunde seinen Warenkorb gefüllt hat, und sich dann beim Bezahl-Prozess selbst über eine langsame Seite ärgert. An dieser Stelle besteht das Risiko, dass der Kunde den Einkauf abbricht und sich einfach anderswo im Netz umsieht, denn die Konkurrenz ist immer nur einen Klick entfernt.

Zusätzlich können dynamische Cache-Seiten genutzt werden, um wiederkehrenden Besucher schnellere Ladezeiten zu bieten, indem aufgrund des früheren Nutzungsverhaltens auf der Seite bestimmte Aktionen priorisiert werden.

Fazit

Bisher waren ADCs primär auf die Skalierbarkeit und Verfügbarkeit von Anwendungen innerhalb des Rechenzentrums fokussiert. Die Entwicklung hin zu immer neuen Cloud-Architekturen und Software-Defined Data Centers (SDDC) sowie die Vielzahl an unterschiedlichen Endgeräten, die Unternehmen heute unterstützen müssen, steigert den Bedarf an ADCs, die eine Reihe von neuen Performance-Problemen angehen.

Unternehmen nutzen das Internet und die Cloud immer mehr, deshalb ist es essenziell die Anforderungen der Nutzer in Bezug auf konstante Verfügbarkeit und außergewöhnliche Performance zu erfüllen.

Georg Hess, Director Sales Region DACH, Stingray Business Unit, Riverbed
Georg Hess, Director Sales Region DACH, Stingray Business Unit, Riverbed
(Bild: Riverbed)

Unternehmen können jedoch nicht immer jede Nutzungsspitze vorhersagen. Deshalb gibt es Schritte und Technologien, die sie implementieren können um den Einfluss dieser Spitzen auf den einzelnen Nutzer zu minimieren und das Nutzererlebnis so auch in Zeiten erhöhten Traffics zu gewährleisten.

Über den Autor

Georg Hess, Director Sales Region D-A-CH, Stingray Business Unit bei Riverbed.

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