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Neue Herausforderungen durch Cloud & Co. Was steckt hinter der Aufregung um Virtualisierungsmanagement-Tools?

| Autor / Redakteur: Robbie Wright, SolarWinds* / Elke Witmer-Goßner

Cloud-Computing und Virtualisierung verändern die IT-Landschaft. Kaum ein IT-Verantwortlicher, der nicht mit den weitreichenden Veränderungen konfrontiert wird. Virtualisierung brauchte Zeit, um sich durchzusetzen, aber bildet jetzt das Fundament für den Umstieg auf Cloud Computing.

Ordnung muss sein – auch beim Management virtueller Umgebungen. Mit dem richtigen Werkzeug haben Administratoren die IT unter Kontrolle und die Kosten im Blick.
Ordnung muss sein – auch beim Management virtueller Umgebungen. Mit dem richtigen Werkzeug haben Administratoren die IT unter Kontrolle und die Kosten im Blick.
(Bild: SolarWinds)

Jedoch ist das Problem, dass dieses Fundament manchmal nicht stabil scheint. Die herkömmlichen Ansätze zu IT-Management, die wir über die Jahre kennengelernt haben, müssen jetzt verändert werden, damit eine virtuelle Umgebung effektiv verwaltet werden kann. Jüngste Studien zeigten, dass 80 Prozent der virtuellen Umgebungen mit einer Rate von 10 bis 50 Prozent VMs pro Jahr wachsen und 63 Prozent der heutigen IT-Fachkräfte auch für Virtualisierungsmanagement verantwortlich sind. Wie man sieht, steht der Großteil der IT-Welt der Herausforderung gegenüber, eine wachsende virtuelle Infrastruktur zu verwalten.

Die Mär vom schnellen ROI

Zuerst dachten wir, Virtualisierung sei nur ein Tool für Serverkonsolidierung: Wir konnten mehr aus unseren schlecht ausgenutzten Servern herausholen und dank seltenerer Hardwarekäufe und Rechenzentren-Vergrößerungen Geld sparen. Leider sparten wir nicht so viel Geld, wie wir uns es versprochen hatten — Virtualisierungssoftware-Lizenzen waren teuer (und sind es heute noch in vielen Fällen) — und siehe da, plötzlich gibt es neue Virtualisierungsherausforderungen, die wir nicht vorhergesehen hatten.

Schlussendlich stellten wir fest, dass sich die Virtualisierung am besten zur Agilitätssteigerung im Rechenzentrum eignet: Sie können jetzt eine Anwendung nahtlos von einer physischer Hardware auf eine andere umsetzen oder einen virtuellen Server mit neuen Anwendungen in Betrieb nehmen, ohne an Schrauben herumzudrehen und Kabel zu verlegen. Das sollte viele Probleme einer Single-Application-to-Single-Server-Umgebung lösen, nicht wahr?

Auf Tuchfühlung gehen

Tatsächlich bestehen die meisten dieser Probleme nach wie vor. Sie sind nur abstrakter, da sie nun virtueller anstatt physischer Natur sind. Es gibt auch neue Herausforderungen, wie etwa die Kapazitätsplanung, die sowohl abstrakter als auch dringlicher wurden. Wir benötigen eine transparentere virtuelle Infrastruktur, damit wir Probleme beheben können, bevor sie überhaupt auftreten. Wir müssen die Beziehungen zwischen virtuellen Infrastruktur-Konfigurationen, Kapazität, Leistung und Anwendungen verstehen.

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