Definition: Apples Bürosoftware für macOS, iOS und die iCloud Was ist Apple iWork?

Autor / Redakteur: Wort und Text / Elke Witmer-Goßner

Mit Apples iWork-Paket erstellen Anwender Texte, Tabellen und Präsentationen. Die zugehörigen Programme sind für macOS und iOS erhältlich oder in der iCloud nutzbar. Sie bieten die gängigen Office-Funktionen und unterstützen die Kollaboration.

Mit iWork stellt Apple seinen Kunden eine eigene Bürosoftware zur Verfügung zum Erstellen von Texten, Tabellen und Präsentationen.
Mit iWork stellt Apple seinen Kunden eine eigene Bürosoftware zur Verfügung zum Erstellen von Texten, Tabellen und Präsentationen.
(Bild: gemeinfrei© Gerd Altmann / Pixabay )

Schon seit mehr als 30 Jahren stellt Apple seinen Kunden eine eigene Bürosoftware zur Verfügung. Das Softwarepaket iWorks trat 2005 die Nachfolge der bewährten Anwendung AppleWorks an. Das neue Paket bestand zunächst aus dem Textverarbeitungsprogramm Pages und dem Präsentationsprogramm Keynote. 2007 kam noch das Tabellenkalkulationsprogramm Numbers hinzu. Zusätzlich zur iWorks-Software für den Mac veröffentlichte Apple die zugehörigen Programme im Laufe der Zeit auch als iOS-App und als iCloud-Variante.

Drei kostenlose Varianten

Somit können Interessenten heute aus drei Varianten der Bürosoftware wählen: iWorks für macOS, für iOS und zur Nutzung in der iCloud. Alle drei Varianten stellt Apple kostenlos zur Verfügung. Beim Kauf eines neuen Macs, iPads oder iPhones ist das Softwarepaket bereits im Lieferumfang enthalten. Alternativ lassen sich die Programme Pages, Keynote und Numbers auch einzeln über iTunes herunterladen.

Die iCloud-Variante von iWorks kann jeder Anwender mit einem entsprechenden Account nutzen. Damit ist die Software nicht nur für Besitzer von Apple-Geräten zugänglich, sondern kann auch unter Windows oder Linux verwendet werden.

Fokus auf wesentliche Funktionen

Prinzipiell bieten die Programme Pages, Keynote und Numbers dem Anwender die gängigen Funktionen einer Bürosoftware. Im Gegensatz zu Microsoft Office verzichtet iWorks jedoch auf viele selten genutzte Funktionen. Damit bleibt die Software übersichtlich und auch Neueinsteiger finden sich meist schnell zurecht.

Die drei iWorks-Programme speichern Dokumente jeweils in einem eigenen Dateiformat mit den Endungen .pages, .key und .numbers. Alternativ lassen sich Dokumente auch in die von Microsoft Office verwendeten Formate exportieren. Dateien in den entsprechenden Formaten kann iWorks auch anzeigen. Dokumente in OpenDocument-Dateiformaten oder im .rtf-Format unterstützt die Software allerdings nicht.

Dokumente gemeinsam bearbeiten

Unter Verwendung der iCloud können auch mehrere Nutzer gemeinsam in Echtzeit an einem iWorks-Dokument arbeiten. Dafür laden Anwender andere Personen über einen iCloud-Link zur Mitarbeit an einem Pages-, Keynote- oder Numbers-Dokument ein. Änderungen eines Nutzers sind dann sofort für die anderen Nutzer sichtbar. Dabei spielt es keine Rolle, ob Anwender einen Mac, ein iPad, ein iPhone oder die iCloud verwenden. Alle Varianten von iWorks unterstützen diese Form der Zusammenarbeit.

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