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Collaboration im Web 2.0-Zeitalter Vorteile und Risiken von Social Media im Unternehmen

| Redakteur: Florian Karlstetter

Welche Vorteile bringen Facebook & Co. in Sachen Collaboration, und wie sieht es mit der Sicherheit aus? Diesen und weiteren Fragen ist Managed Service-Provider BCC nachgegangen.

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Kommunikation im Wandel: Chancen und Gefahren von Social Networks.
Kommunikation im Wandel: Chancen und Gefahren von Social Networks.
( Archiv: Vogel Business Media )

Soziale Netzwerke wandeln sich immer mehr zum Hauptmedium der Kommunikation, nicht nur privat, auch Firmen setzten zunehmend auf offene Plattformen wie Facebook oder Twitter. Microblogging ist das neue Schlagwort, wenn es um die Kommunikation im Web 2.0 geht. Die Vorteile liegen auf der Hand: So lassen sich über soziale Netzwerke Informationen schnell, einfach und unkompliziert austauschen.

Nach dem großen Erfolg von Facebook im privaten Bereich - Facebook hat über 500 Millionen aktive User - stellt sich die Frage nach der Bedeutung dieses Trends im Business-Kontext. So nutzen bereits einige Großunternehmen wie Cisco Systems, Xerox oder Hewlett-Packard eigene Social-Network-Plattformen für die interne Zusammenarbeit. Cisco Systems hat mit Cisco Quad sogar eine eigene Collaboration-Plattform entwickelt, die Web-2.0-Elemente in den Business-Alltag holt. Quad integriert Content- und Dokumenten-Management, Unified Communications, Business-Systeme wie SAP und Social Networking.

Mehr als nur Collaboration

All diesen Business-Plattformen gemein ist eine höhere Kommunikationseffizienz: so ist man stets up to date, egal ob mitten in einem Projekt oder frisch nach dem Urlaub. Neben dem unkomplizierten Austausch spielt auch das Thema Wissensmanagement ein wichtige Rolle: So können Mitarbeiter auf modernen Plattformen Dokumente erstellen, verschicken sowie Termine austauschen. Der allgemeine Ablauf in einer Firma lässt sich somit besser koordinieren und organisieren.

Ein internes Social Network ermöglicht eine hierarchie- und abteilungsunabhängige Kommunikation. Abteilungen und Projektgruppen können durch eigene Foren Fortschritte in Bezug auf Fehler, Verzüge, Erfolge und Termine schneller besprechen. Der eigenständige Beitritt in solche Gruppen vermindert Nachrichten, die für das jeweilige Projekt nicht von Belang sind. Dies entlastet die Mitarbeiter.

Der interne Informationsaustausch sollte allerdings nicht über eine öffentliche Plattform wie Facebook stattfinden, da diese zunehmend ins Visier von Hackern geraten. Auch die Gefahr einer Spy- oder Malware-Infektion ist nicht zu unterschätzen. Deshalb ist eine firmeninterne Plattform, die physikalisch von öffentlichen Netzen getrennt ist, nach Ansicht von BCC absolute Voraussetzung. Der Austausch sensibler Daten sollte ausschließlich über das lokale Netz erfolgen. Pressetexte und Produktpräsentationen hingegen haben ihren Platz im weltweit öffentlichen sozialen Netzwerk.

weiter mit: Mitarbeiter sensibilisieren

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