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Desktop-Virtualisierung bei Bechtle

Von VDI über Terminalservices bis zu Applikationsvirtualisierung

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Die Infrastruktur

Konkret verfügt Bechtle über folgende IT-Infrastruktur: Im Systemhaus München greifen etwa 110 Anwender auf die Rechnerumgebung zu. Sie verwenden um die 40 virtuelle XenApp- und XenDesktop-Server, die überwiegend als Demo-, Schulungs- und Test-Server arbeiten.

Der externe Zugriff auf die Demo-Infrastruktur wird über Checkpoint- und Barracuda-Firewalls realisiert und es kommen die XenApp-Versionen 5.0, 6.0 und 6.5 sowie die XenDesktop-Versionen 5.0 und 5.5 zum Einsatz. Was Datenbanken angeht, so setzt Bechtle auf den SQL Server 2008 R2 von Microsoft. Dieser stellt verschiedene Databases für Produktion, Schulung und Kundendemonstrationen bereit.

Die Internet-Anbindung des Unternehmens bringt einen Durchsatz von 100 MBit und für den Speicher findet der erwähnte NetApp-3120-Cluster mit etwa acht TByte Kapazität und einer zehn GByte Netzwerkanbindung Verwendung.

Fazit

Bechtle kann auf eine sehr leistungsfähige Virtual DesktopInfrastructure zurückgreifen. Die IT-Umgebung stellt den Anwendern ihre Desktops nicht nur über verschiedene Virtualisierungstechniken wie Terminal Services, virtuelle Desktops und Application Streaming zur Verfügung, sondern unterstützt auch eine Vielzahl mobiler und stationärer Endgeräte mit unterschiedlichen Plattformen und Leistungsmerkmalen.

Der Zugriff auf die Desktops lässt sich weltweit realisieren und die Daten stehen je nach Bedarf entweder lokal oder über Streaming-Dienste oder Cloud-Services zur Verfügung. Dabei ist stets sichergestellt, dass die Anwender nur auf die Daten zugreifen können, die sie für ihre Arbeit brauchen.

Auch der Administrationsaufwand für die Umgebung hält sich in Grenzen, da für die wesentlichen Verwaltungsschritte bekannte Standard-Administrationstools wie das Active Directory zum Einsatz kommen.

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