IDC-Studie: Enterprise Mobility ist kein Nischenthema mehr

Von BYOD zu CYOD – wer zahlt, schafft an

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Jede zweite Organisation hat heute eine Mobility-Strategie definiert und implementiert. Hier zeigt sich im Vergleich zur IDC-Studie aus dem Jahr 2012 ein Zuwachs um fast 20 Prozent. Enterprise Mobility ist somit kein Nischenthema mehr, sondern beschäftigt heute Unternehmen jedweder Größe und Branche in Deutschland.

Trotz steigender Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs in Unternehmen in den letzten Jahren, ist noch keine Sättigung der Nachfrage in Sicht. Drei von vier Unternehmen wollen noch mehr Smart Devices für ihre Mitarbeiter anschaffen. Zudem eröffnen Gerätetypen wie hybride Geräte (2-in-1s und Convertibles) oder Phablets bzw. Smartlets, also übergroße Smartphones, neue Anwendungsbereiche. Der Smartphone und Tablet-Boom ist also noch nicht vorbei.

CYOD schlägt BYOD

Die Bereitschaft der Unternehmen, ihren Mitarbeitern mehr mobile Geräte zur Verfügung zu stellen, könnte auch das Schreckgespenst BYOD (Bring Your Own Device) vertreiben. Im Rahmen eines CYOD-Konzeptes wählen Mitarbeiter ihr mobiles Gerät aus einer Liste freigegebener Geräte.

Mit „Choose Your Own Device“ (CYOD) kommt die IT den Wünschen der Beschäftigten entgegen, bleibt aber Eigentümer der Geräte und behält die Kontrolle über deren Inhalte. Neben der damit gegebenen Rechtssicherheit gibt die IT-Abteilung mittels CYOD die zu unterstützenden Geräte und Betriebssysteme vor und kann somit die OS-Vielfalt steuern.

Jedes zweite befragte Unternehmen hat heute schon ein CYOD-Konzept im Einsatz, während BYOD bei 40 Prozent Anwendung findet. CYOD ist ein Kompromiss zwischen den Wünschen der Anwender und den Anforderungen der IT, der von vielen IT-Entscheidern favorisiert wird. CYOD kostet die Unternehmen zwar mehr, sorgt aber im Vergleich zu BYOD für mehr Kontrolle und Sicherheit. Und die Anwender sind trotzdem zufrieden: Sie können nun ein sicheres Gerät verwenden, das die gleichen Funktionen bietet wie das private.

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