Die „Ressourcen-Cloud“ von TechniData

Volle Kontrolle in der Wolke

| Autor / Redakteur: Ralf Wigand* / Elke Witmer-Goßner

Ganz anders verhält es sich bei einem Cloud-Modell, das komplett auf Ressourcen basiert. In diesem Konzept mietet man nicht „3 Server Pro und 3 Server Basic“, sondern „xx GB RAM und yy CPU’s“, dazu die gewünschte Storage-Kapazität. Die TechniData IT-Gruppe bietet Ihre Cloud-Services nach diesem Modell als „FlexCloud“ an. Die Vorteile beginnen bei der Migration. Die vorhandenen Anwendungen lassen sich mit wesentlich weniger Aufwand in die Cloud überführen als mit herkömmlichen serverbasierten Konzepten.

In der Ressourcen-Cloud bildet die Prozessorleistung die Ausgangsbasis für alle Abläufe. Man kann sie mit einer Wiese vergleichen, die zunächst nur in ihrer Gesamtfläche begrenzt ist. Welche Teile dann für den Gemüseanbau und die Blumenbepflanzung genutzt werden, ist völlig offen, und diese Einteilung wird auch nicht mit festen Mauern ein für alle Mal festgelegt, sondern lässt sich mit beweglichen Zäunen immer wieder verändern. Besteht irgendwo Erweiterungsbedarf, teilt man die einzelnen Segmente neu ein, so dass die zusätzliche Fläche an der betreffenden Stelle zur Verfügung steht.

Ausnahmen bestimmen den Regelbetrieb

Die Ressourcen-Cloud funktioniert genauso. Die einzelnen Anwendungen erhalten zunächst ihr „Stück Wiese“ zugeteilt, d.h. eine bestimmte Menge Prozessorleistung und Speicherplatz. Seinen besonderen Charme entfaltet dieses Cloud-Modell bei Abweichungen vom Standardbetrieb. Abweichungen sind ja eigentlich die Regel, denn jeder IT-Ablauf ändert sich im Hinblick auf Relevanz und Intensität. Das Business-Intelligence-System ist verstärkt am Monatsende gefragt, wenn Rechnungen geschrieben werden, das ERP-System hat seinen großen Auftritt bei der Jahres- und Projektplanung, der Online-Shop muss bei temporären Sales-Aktionen einen besonderen Ansturm verkraften.

Entscheidend ist, dass die dann erforderlichen Mehrkapazitäten bei Rechenleistung und Speicherplatz bereitstehen, wenn sie wirklich benötigt werden – nicht vorher, nicht hinterher und auch nicht woanders. Genau diese Flexibilität – die umstandsabhängige, regelbasierte Zuteilung und optimale Auslastung der vorhandenen Rechen- und Speicherkapazität – ist die große Stärke der ressourcenbasierten Cloud. Dieser Prozess lässt sich beispielsweise in der „FlexCloud“ ganz einfach online vornehmen. Per Webbrowser und ohne komplizierte GUI.

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